DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,59 % 53.521,02 Pkt 18:56:16 S&P 500 -0,38 % 7.769,33 Pkt 18:56:15 Nasdaq -0,34 % 26.712,21 Pkt 18:56:16 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,98 % 4.481,00 USD 18:46:02 Silber +2,09 % 66,47 USD 18:46:06 Brent +0,77 % 89,20 USD 18:45:56 WTI +0,52 % 82,83 USD 18:46:10 Bitcoin +1,96 % 64.047,19 USD 18:56:15 EUR/USD +0,50 % 1,15930 USD 18:55:58 EUR/GBP -0,04 % 0,85460 GBP 18:56:17 EUR/CHF -0,04 % 0,93860 CHF 18:56:19 EUR/JPY +0,43 % 184,676 JPY 18:56:19

Krieg in Nahost: „Wir werden sie in Grund und Boden bomben“ - Trump droht Oman bei Widerspruch

Welt

Audioplayer wird geladen Anzeige US-Präsident Donald Trump hat dem Oman mit Angriffen gedroht, falls sich das Land einem möglichen US-Abkommen mit dem Iran zur Zukunft der Straße von Hormus „in den Weg stellt“. In diesem Fall „werden wir sie in Grund und Boden bomben“, sagte Trump dem Fox-News-Journalisten Trey Yingst, wie dieser am Montag im Onlinedienst X berichtete. Trump verlangte demnach außerdem die Kapitulation Teherans. Der US-Präsident erklärte Yingst zufolge weiter, dass Gespräche mit den iranischen Revolutionsgarden über geheime Kanäle liefen. Er habe es aber nicht eilig mit einer Einigung. Zu den iranischen Unterhändlern sagte Trump, diese seien „gute Pokerspieler“, sie „werden aber zugrunde gehen“. Anzeige Kurz nach dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar hatte Teheran die für den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport wichtige Meerenge de facto geschlossen, was die Energiepreise stark in die Höhe trieb. In den Verhandlungen mit den USA über eine dauerhafte Friedenslösung hatte der Iran immer wieder eine Maut für die Durchfahrt durch die Meerenge ins Spiel gebracht, was die USA vehement ablehnen. Stattdessen hatte Trump am Freitag angekündigt, die Straße von Hormus zum US-Territorium erklären zu wollen. Neben den Gesprächen mit den USA verhandelt der Iran seit Wochen mit dem Oman über künftige Regelungen für die Schifffahrt. Zuletzt hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt, diese Gespräche befänden sich in der „Endphase“. Beide Seiten arbeiteten an einer gemeinsamen Erklärung zu dem Thema, erklärte das iranische Außenministerium am Montag. Anzeige Lesen Sie auch Weltplus ArtikelKrieg gegen den Iran Vor Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran galt die Straße von Hormus als offene internationale Wasserstraße, Gebühren für Schiffe wurden nicht erhoben. Ein Großteil der Schifffahrtsrouten verläuft durch omanische Gewässer. Insider: Iran droht mit Eskalation Der Iran drohte am Montag mit einer Verschärfung der Spannungen in der Straße von Hormus und ​der gesamten Region, falls die USA ein vorläufiges Friedensabkommen nicht vollständig umsetzten. Teheran werde für diplomatische Bemühungen ⁠eine Frist von wenigen Wochen setzen, bevor es in die Offensive gehe, sagte ein hochrangiger iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. „Innerhalb der vom Iran gesetzten kurzen Frist von wenigen Wochen müssen alle Bestimmungen des Abkommens von den USA umgesetzt werden“, erklärte er. „Dies ist eine Bedingung für weitere ⁠Verhandlungen mit ​den USA.“ Der Iran ‌habe das Vertrauen in die Diplomatie mit Washington verloren. „Es ist eine erwiesene Tatsache, dass es den USA mit einem Abkommen nicht ernst ist und sie sich an keines halten werden“, sagte der Insider. Daher sei es unrealistisch, auf Vermittler zu vertrauen, in der Hoffnung, eine dauerhafte Einigung zu erreichen. „Iranische Stellen müssen darauf vorbereitet sein, die Spannungen in ‌der Straße von Hormus und der weiteren Region weiter ⁠anzuheizen“, fügte er ​hinzu. Teheran sei bereit, schwierige Entscheidungen zu treffen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. AFP/Reuters/ll

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