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Krieg: Israelische Soldaten müssen künftig den Generalstabschef fragen, bevor sie Hamas

Welt

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Für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas im Gaza-Streifen gelten israelischen Medien zufolge strengere Richtlinien. So muss der Generalstabschef Eyal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung „Haaretz“. Die politische Führung Israels habe die Vorgaben entsprechend geändert.

Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Die „Times of Israel“ berichtete, die Zahl der Angriffe im Gaza-Streifen sei in den vergangenen Tagen aufgrund der neuen Auflage bereits zurückgegangen. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich bisher nicht zu den Berichten äußerte.

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Dass Israel Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen einstellt, ist Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Der Friedensrat wurde von US-Präsident Donald Trump gegründet und soll den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Nachkriegsordnung in dem palästinensischen Küstengebiet überwachen.

Der Hohe Vertreter des Friedensrats, Nickolay Mladenov, hatte am Montag Israels Angriffe im Gaza-Streifen kritisiert. „Zwei Tage Angriffe im gesamten Gaza-Streifen haben Zivilisten getötet und medizinische Hilfsgüter zerstört, auf die die Menschen angewiesen sind“, schrieb er in einer Stellungnahme. Dabei unternähmen die Vermittler derzeit „intensive Bemühungen“ um eine Vereinbarung zu erreichen, die die Übergabe der zivilen Verwaltung sowie die Entwaffnung der Hamas und verbündeter Gruppen vorsehe.

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Zuletzt hatten auch Ägypten, Katar und die Türkei, die in dem Konflikt vermitteln, israelische Angriffe in dem Gebiet scharf verurteilt. In einer in der Nacht veröffentlichten gemeinsamen Erklärung hieß es, „diese Verstöße“ gefährdeten den Weg zur Deeskalation und verschärften das Leid der Zivilbevölkerung. Israel müsse seinen Verpflichtungen aus dem Völkerrecht nachkommen und die Bedingungen des Waffenruheabkommens einhalten, um dessen Umsetzung nicht zu untergraben.

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Obwohl seit Oktober 2025 formell eine Waffenruhe im Gaza-Krieg herrscht, kommt es immer wieder zu tödlichen Konfrontationen und Angriffen. Israels Armee hat zuletzt immer wieder mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad getötet.

dpa/lfb

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