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Krieg: Katar, Ägypten und Türkei verurteilen Israels jüngste Angriffe im Gazastreifen

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 04.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht »Eklatante Verstöße gegen das Völkerrecht« Vermittlerstaaten verurteilen Israels jüngste Angriffe im Gazastreifen Das israelische Militär hat erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen, unter den Todesopfern sollen Frauen und Kinder sein. Die Vermittler Katar, Türkei und Ägypten wenden sich mit einem gemeinsamen Appell an Israel. 04.08.2026, 05.03 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Die Vermittlerstaaten im Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas haben die jüngsten Angriffe Israels im Gazastreifen scharf verurteilt. In einer in der Nacht veröffentlichten gemeinsamen Erklärung Katars, Ägyptens und der Türkei heißt es, »diese eklatanten Verstöße gegen internationales Recht und das humanitäre Völkerrecht« gefährdeten den Weg zur Deeskalation und verschärften das Leid der Zivilbevölkerung. Die Länder kritisierten vor allem »gezielte Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und Infrastruktur sowie die Opfer unter der Zivilbevölkerung, darunter Frauen und Kinder«. Israel müsse seinen Verpflichtungen aus dem Völkerrecht nachkommen und die Bedingungen des Waffenruheabkommens einhalten, um dessen Umsetzung nicht zu untergraben. Zudem forderten die Vermittler erneut einen umfassenden Schutz der Zivilbevölkerung, medizinischer Einrichtungen und von Helferinnen und Helfern. Außerdem müsse die Lieferung humanitärer Hilfe und medizinischer Güter im gesamten Gazastreifen gewährleistet sein. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Israel hatte am Wochenende erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden mehr als 15 Palästinenser getötet (mehr dazu hier). Palästinensischen Berichten zufolge traf eine Rakete eine Wohnung in der Stadt Gaza. Dabei sei auch ein Kind getötet worden. Wie Mediziner mitteilten, starben bei den israelischen Angriffen unter anderem zwei Ehepaare und zwei Kinder. Die israelische Armee bestätigte Angriffe. Dabei seien ranghohe Kommandeure der Hamas getötet worden, hieß es. Im Gazakrieg gilt seit Oktober 2025 formell eine Waffenruhe. Dennoch gibt es immer wieder tödliche Konfrontationen und Angriffe. Als Knackpunkt bei den Friedensgesprächen galt vor allem die in dem Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorgesehene Entwaffnung der Hamas, die von den Extremisten bislang abgelehnt wird. Auch nach der Vereinbarung der Waffenruhe im Oktober kontrolliert Israel weiterhin mehr als die Hälfte des Gazastreifens. Trump hatte noch am Donnerstag gesagt, die ⁠Hamas und ⁠andere bewaffnete Gruppen hätten einer Entwaffnung zugestimmt; außerdem werde sich die israelische Armee zurückziehen. Damit hatte er Hoffnungen auf eine Wende in dem Konflikt geweckt. Mehr zu Trumps angeblichem Durchbruch lesen Sie hier. Der Gazakrieg wurde durch den Terroranschlag der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Dabei wurden rund 1200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. aar/dpa

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