DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Krieg: USA haben offenbar „nahezu alle“ ihre Vorräte an Raketen aufgebraucht

Welt

Audioplayer wird geladen Anzeige Die USA ⁠haben im seit Ende Februar andauernden Krieg gegen den Iran ihre Bestände an wichtigen landgestützten Raketen nach Angaben von Insidern weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters ⁠mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (ATACMS) ‌und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt. Bei ​den Raketen handelt es sich ‌vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten „nahezu alle“ dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei ​der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Anzeige Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine ​Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die ATACMS mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Lesen Sie auch Weltplus ArtikelRüstungsindustrie Zudem hätten die ​USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese ‌werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Anzeige Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 Prozent reduziert. Zwei der Insider bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. Lesen Sie auch US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Die USA hätten „weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt“ und „weit mehr, als wir brauchen“, hieß es in einer vom Weißen Haus ‌verbreiteten Erklärung des Republikaners. Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit: „Das amerikanische Militär ist das mächtigste der ‌Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort ‌zu handeln.“ Analysten betonten ebenfalls, dass bestimmte Munition ⁠wie Artilleriegranaten ⁠und mehrere Raketentypen auf Rekordniveau produziert werden. Allerdings könnten die Vorräte bei einem längeren Krieg ‌nicht ausreichen. Einer der Insider ⁠sagte, der hohe Verbrauch der Raketen im Iran spiegele die Entscheidung der Trump-Regierung wider, riskantere Angriffe mit bemannten Flugzeugen zu vermeiden. Innerhalb der US-Regierung gibt es derzeit intensive Debatten, wie lange die Angriffe auf den Iran fortgesetzt werden ​können, ohne die Fähigkeit des Militärs zur Reaktion auf andere Krisen zu gefährden. Die USA haben zusammen mit Israel den Iran angegriffen. Alle Friedensbemühungen führten bislang aber nicht zu einem Durchbruch. ​Von ​den USA gelieferte ATACMS spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen. rtr/lfb

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