DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,28 % 77.660,56 USD 04:38:55 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 22:43:25 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 22:43:25

Krieg: Wadephul wendet sich mit Bitte an US

Welt

Bundesaußenminister Johann Wadephul will nach eigenen Angaben am ⁠Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm Eindrücke seiner jüngsten Reise in die Ukraine schildern. Er wolle Rubio bitten, im Sinne der Ukraine persönlich ⁠aktiv zu werden, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Die US-Diplomatie sei in dieser Hinsicht ‌bisher im Wesentlichen in ​den Händen der Gesandten Jared Kushner ‌und Steve Witkoff gewesen. „Möglicherweise kann ich ihn (Rubio) selber ​auch veranlassen, dort noch mehr zu machen, aber wir werden auch auf anderen Wegen versuchen, ​jetzt Gespräche anzustoßen.“

Es gebe eine Reihe weiterer Länder, die „einen engeren Gesprächskontakt als praktisch alle Europäer zu Russland haben“, sagte Wadephul in dem ​Telefoninterview während seiner Rückreise. Konkret nannte er die Türkei, viele Golfstaaten und Ägypten. Mit diesen Ländern spreche ‌die Bundesregierung.

Es sei an der Zeit, parallel zur anhaltenden Unterstützung der Ukraine auch diplomatisch einen neuen Anlauf zur Beendigung des Krieges zu nehmen. „Russland wird sich militärisch nicht in der Art und Weise durchsetzen können, wie Putin das mal geplant hat. Das ist gescheitert“, so Wadephul. Er wolle diesen Herbst nutzen, um „alles zu versuchen, um eine diplomatische Lösung zu finden – mindestens erst einmal einen Waffenstillstand.“

Auf den Tag genau seit viereinhalb Jahren ‌wehrt sich die Ukraine mit westlicher Unterstützung gegen den großangelegten russischen Angriff. Zuletzt hat die ‌Ukraine verstärkt mit einem Mangel an Munition für Raketenabwehrsysteme zu kämpfen. Wadephul erklärte, ‌er setze sich bei anderen ⁠Ländern ⁠für die Lieferung von Patriot-Munition ein. „Was die Bundeswehr zur Verfügung gestellt hat, ‌das ging wirklich an die Grenze ​des Verantwortbaren“, so Wadephul. Er habe von Ländern wie Südkorea und Griechenland in dieser Hinsicht weder Zusagen noch ​Absagen erhalten.

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