Krim: Escort-Dame soll einen Anschlag auf Putin-Offizier verübt haben
Bombe detoniert Escort-Dame soll Anschlag auf Putin-Offizier verübt haben Von t-online Aktualisiert am 17.08.2026 - 07:35 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Ein übergelaufener ukrainischer Offizier starb offenbar bei einem Bombenschlag auf der Krim. Nun berichten Medien, dass Russland eine Verdächtige festgenommen hat. Der ehemalige ukrainische Offizier Robert Schagejew ist laut ukrainischen Medien am 13. August bei einem Bombenanschlag in Stadt Sewastopol auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim ums Leben gekommen. Nun melden Medien, darunter der britische "Telegraph", dass die russischen Behörden eine Verdächtige festgenommen haben. Dabei soll es sich um eine 32-jährige Russin handeln. Sie soll einen Sprengsatz in einem Mülleimer oder unter einer Bank platziert haben, an dem Schagejew vorbeiging. Als dieser detonierte, wurde der Militär so schwer verletzt, dass er starb. Wie unter anderem das ukrainische Portal "New Voice of Ukraine" unter Berufung auf den russischen Telegramkanal "Crimean Ward" und russische Medien berichtet, sei in der Nähe des Tatorts eine Frau festgenommen worden. Die Russin mit Wohnsitz im russischen Sotschi wird von russischen Ermittlungsbehörden beschuldigt, den Anschlag verübt zu haben. Sie war offenbar schon im Jahr 2025 ins Visier russischer Behörden geraten, weil sie nach einem mutmaßlich ukrainischen Drohnenangriff "Das geschieht Euch recht" gerufen haben soll. Dafür soll sie zwei Tage Arrest und eine Geldstrafe erhalten haben. Regionalgouverneur spricht von "zynischem Verbrechen" Wie der "Telegraph" unter Berufung auf einen russischen Sicherheitsdiensten nahestehenden Telegramkanal berichtet, soll sie sie häufig Reisen auf die Krim unternommen haben. Laut der Zeitung arbeitete sie als Biologin, auch erschien ihr Profil auf auf Seiten, die Escortdienste anbieten. Bei dem mutmaßlichen Opfer Schagejew handelt es sich um einen ehemaligen ukrainischen Marineoffizier, der während der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 zum Putin-Regime übergelaufen war. Die ukrainischen Behörden legen ihm Hochverrat zur Last und stellten Juli 2022 einen Haftbefehl gegen ihn aus. Auch soll Schagejew an Raketenangriffen auf die Ukraine beteiligt gewesen sein. Russische Behörden machen offenbar die Ukraine für den Tod des Militärs verantwortlich. Der Chef der regionalen Besatzungsverwaltung, Michail Raswoschajew, bestätigte die Identität des Opfers nicht, er erklärte jedoch: "Dieses zynische Verbrechen gegen einen Militärangehörigen ist zutiefst beunruhigend. Die Ermittler haben festgestellt, dass sie auf Befehl der ukrainischen Geheimdienste handelte und keinerlei Reue für ihre Taten zeigt."