DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Kriminalität: Rund 150.000 Menschen werden per Haftbefehl gesucht - darunter knapp 100 Gefährder

Nation

Audioplayer wird geladen Anzeige Fast 150.000 Menschen, gegen die ein Haftbefehl vorliegt, sind auf freiem Fuß – darunter auch fast 100 sogenannte Gefährder. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. Demnach fahndete die Polizei zum Stichtag am 1. Juli nach 148.311 Menschen, gegen die ein nationaler Haftbefehl vorliegt. Da gegen einzelne Personen zum Teil in mehreren Fällen gefahndet wird, ist die Gesamtzahl der offenen Haftbefehle mit 170.667 deutlich höher, bleibt im Vergleich zum Vorjahr jedoch fast konstant. Anzeige Lesen Sie auch Unter den Menschen, gegen die offene Haftbefehle vorliegen, sind auch 94 sogenannte Gefährder. So werden Menschen bezeichnet, denen die Sicherheitsbehörden schwerere politische Straftaten zutrauen – etwa einen terroristischen Anschlag zu verüben. Mit rund 15.000 Fahndungen betreffen den Angaben zufolge knapp neun Prozent der Haftbefehle Personen, nach denen wegen Gewalttaten gesucht wird – gegen die Mehrheit davon wegen gefährlicher Körperverletzung. Rund 2500 der Fahndungen sind Mord und Totschlag zuzuordnen. Anzeige In Berlin sind mehr als 9000 Haftbefehle offen In Berlin liegen 9459 offene Haftbefehle gegen kriminelle Täter und Verdächtige vor. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine AfD-Anfrage hervor. Fast die Hälfte der offenen Haftbefehle bezieht sich auf Diebstahlsdelikte. Dazu kommen jeweils Hunderte von Betrugstaten, Drogendelikten, Fahrens ohne Führerschein, aber auch Körperverletzungen und Raubtaten. Auch Mord und Totschlag kommen vor. Lesen Sie auch Die meisten (7532) Haftbefehle sind zur Strafvollstreckung ausgestellt. Das heißt, dass ein verurteilter Täter seine Gefängnisstrafe zu einem bestimmten Termin antreten musste, aber nicht erschienen ist. 1915 Haftbefehle beziehen sich auf die Strafverfolgung – dabei sucht die Polizei nach einem dringend Verdächtigen. Fast 3000 offene Haftbefehle stammen aus den vergangenen zwölf Monaten. Rund 4200 sind älter als ein Jahr, 2300 älter als drei Jahre. dpa/nw

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