Kritik an Stuttgart: Nina Chuba meldet sich bei ihren Fans zu Wort
"Lameste Crowd" Nina Chuba kritisiert Stuttgart - und rudert jetzt zurück Von dpa Aktualisiert am 07.07.2026 - 18:47 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Feiern Stuttgarter zu wenig? Popstar Nina Chuba lästert über das Publikum der Landeshauptstadt und stellt jetzt klar: Sie habe das Publikum eigentlich in Schutz nehmen wollen. Popstar Nina Chuba hat Stuttgart in einem Podcast als Deutschlands "lameste Crowd" abgestempelt - und nach viel Gegenwind ihre Aussage erklärt. "Wir haben euch in Schutz genommen, Stuttgart. Es waren 40 Grad, ihr konntet euch nicht so viel bewegen", sagte die Musikerin in einem Video auf Instagram. Sie liebe alle ihre Fans. "Auch die, die in Stuttgart wohnen und auch die, die sich nicht so viel bewegen und sich von innen freuen." Bei ihrer Aussage, dass die Stuttgarter eher zurückhaltend seien, bleibt die Musikerin aber. Sie habe auch schon von anderen Künstlern gehört, dass sich das Stuttgarter Publikum weniger bewege als die Menschen anderswo. Als Künstler nehme man die Masse wahr und könne deswegen unterscheiden, wo es am meisten abgehe, sagte Chuba. "Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland" Chuba hatte nach ihrem Auftritt in Stuttgart in ihrem Podcast mit Drummer Momme Hitzemann über das Publikum gespottet. "Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland", hatte die 27-Jährige gesagt. Während in München die Fans immer "crazy" abgingen, bewegten sich die Stuttgarter kaum. "Also irgendwas muss da mit euch falsch sein. Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel", hatte Chuba in Anspielung auf die besondere topografische Lage der baden-württembergischen Landeshauptstadt gesagt. "Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen?" Die Fans haben daraufhin schnell reagiert: "Wow, du hältst ja voll viel von deinen Fans, die sich bei 40 Grad für dich auf"n Wasen gestellt haben ...", schrieb ein Follower unter Chubas Instagram-Post dazu. Zur Einordnung: Das Kessel Festival in Stuttgart war Ende Juni nach einem Tag wegen der außergewöhnlichen Hitze abgesagt worden. Der Gesundheitsschutz von Gästen, Mitarbeitenden und Künstlerinnen und Künstlern stehe an erster Stelle, teilte der Veranstalter mit. Ein anderer Follower stimmt Chuba zu: "Checke selbst als Stuttgarter nicht, warum die Stimmung oft so tot ist". Ein anderer schreibt scherzhaft: "Schwaben, wir müssen sparen, auch an Emotionen."