DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Kritik im Doppelpass! Felix Magath sieht große Mängel bei Julian Nagelsmann

Sport

19.07.2026 • 12:05 Uhr Klare Kritik an Julian Nagelsmann: Felix Magath bemängelt im FIROCKX.ONE WM Doppelpass vor allem die Stimmung, die rund um das DFB-Team herrschte. Bereits nach wenigen Sekunden hat Stargast Felix Magath im FIROCKX.ONE WM Doppelpass auf SPORT1 deutliche Worte in Richtung von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann gefunden. Unter dem designierten Nachfolger Jürgen Klopp werde auch nicht sofort alles besser werden, eine Sache sei jedoch sicher. „Auf alle Fälle wird die Stimmung eine andere sein“, stellte Magath klar. „Jürgen Klopp hat so viel Erfahrung, dass er von Beginn an allein durch seine Persönlichkeit neuen Schwung reinbringt.“ Der ehemalige Liverpool-Coach sei „sehr kommunikativ. Das ist ja das, was Julian nicht war.“ Entsprechend befinde sich Deutschland mit diesem Wechsel „auf dem richtigen Weg“, weshalb auch bei Magath „die Hoffnung da ist, dass wir 2030 wieder eine andere Rolle spielen als jetzt“. Deutschland? „Da schläft man doch ein!“ Als Positivbeispiel zieht Magath die Argentinier heran, von deren auf Intensität basierendem Fußball er sich begeistert zeigt. „Die spielen leidenschaftlich. Fußball lebt von Zweikämpfen. Dieses langweilige Ballgeschiebe, das zum Beispiel die deutsche Nationalmannschaft hat, da schläft man doch ein! Ich habe fast kein Spiel mehr über 90 Minuten gesehen.“ Zudem sei der deutsche Fußball beim Versuch, die Spielweise zu verändern, gnadenlos gescheitert. „Wir hatten die Stärken immer ohne den Ball. Aber wir haben die letzten Jahre versucht, unsere Stärken zu verändern. Wir wollten technisch und taktisch besser werden. Das hatte zur Konsequenz, dass wir drei Mal in der Vorrunde ausgeschieden sind.“ Deutschland? „Wir haben das aufgegeben“ Steffen Freund, Europameister von 1996, sieht insbesondere einen Punkt kritisch, was die Entwicklung im deutschen Fußball angeht. Dabei zieht er einen Vergleich zu England. „Um 2010 waren bei uns alle U-Mannschaften erfolgreich. Matthias Sammer war Sportdirektor, Jogi Löw hat die Nationalmannschaft mit Oliver Bierhoff geführt. Es gab eine positive Reibung und gleichzeitig gab es eine Philosophie, die alle beim DFB gelebt haben. Daran konnten sich alle Spieler orientieren.“ Während damals „alle Nationen aus Europa geschaut haben, wie es Deutschland macht“, sei dies mittlerweile anders. „Wir haben das aufgegeben in den letzten zwölf Jahren Schritt für Schritt und die anderen haben jetzt ihre Orientierung und bilden besser aus.“ Geht es nach dem Ex-Profi, unter anderem aktiv bei Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur, sei dies der entscheidende Punkt, um wieder in die Weltspitze zurückzukehren.

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