Kroatien: Touristen bestellen für 30 Euro
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Touristen bestellten in einem kroatischen Restaurant ein Essen für knapp 30 Euro. Der Kellner warf sie hinaus
Von: Anna Scherer
Auf einer kroatischen Insel eskaliert ein Restaurantbesuch: Vier Touristen bestellen für knapp 30 Euro Essen – und müssen daraufhin das Lokal verlassen.
Für viele ist Kroatien eines der beliebtesten Reiseziele. Und dazu gehört auch ein Essen in einem Lokal mit Blick aufs Meer. Auf der Insel Krk erlebten vier ungarische Touristen allerdings einen Restaurantbesuch, der ihnen wohl lange im Gedächtnis blieb. Sie mussten zunächst rund 15 Minuten auf einen freien Tisch warten – das Lokal war zur Abendzeit stark besucht.
Der Reise-Frust begann offenbar jedoch erst, nachdem die Gruppe Platz genommen hatte. Wie das tschechische Portal TN.cz berichtete, eskalierte die Situation schließlich. Die Schilderungen beruhen dabei auf den Angaben der betroffenen Touristen. An einem kroatischen Strand kam es außerdem zu Unmut, als ein deutscher Tourist empört feststellte, dass an einem beliebten Strand bereits um 6.30 Uhr morgens kein einziger schattiger Platz mehr frei war.
Ärger in Kroatien: Kellner wirft Touristen aus dem Restaurant
Auslöser des Restaurant-Streits in Kroatien soll die Bestellung der vier Gäste gewesen sein. Sie verzichteten demnach auf Hauptgerichte und wollten lediglich Dessert. Die Rechnung belief sich laut TN.cz auf 680 tschechische Kronen – umgerechnet knapp 30 Euro. Dem Kellner sei die Bestellung zur abendlichen Stoßzeit zu gering gewesen. Ärger über ungewöhnliche Restaurant-Regeln gibt es auch in anderen Urlaubsländern: In Österreich sorgt derzeit eine Regel für Diskussionen, bei der ein leerer Teller mit 11 Euro berechnet wird.
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Der Kellner soll der Gruppe vorgehalten haben, dass sie in dem vollen Restaurant einen Tisch für nur eine Nachspeise blockiere. Daraufhin sei ein Streit entstanden, an dessen Ende die Touristen das Lokal verlassen mussten. Ob sie das Dessert bereits erhalten hatten, ob sie noch Getränke bestellten und welche Worte genau fielen, ist aus den veröffentlichten Berichten nicht verlässlich bekannt.
Eine Pflicht zum Mindestverzehr gibt es in kroatischen Restaurants grundsätzlich nicht. Eine Sprecherin der kroatischen Tourismusbehörde bedauerte den Vorfall laut dem Portal Onet und nannte ihn einen Einzelfall. Restaurants können zwar eigene Bedingungen festlegen, müssen diese aber klar vor der Bestellung mitteilen. Wer einen Tisch bekommt, darf normalerweise frei aus der Speisekarte wählen. (as)