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Kuhstall brennt - Millionenschaden bei Großbrand

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Bayern

Flammen-Inferno auf Bauernhof in Bayern: Zwei Kühe sterben – Millionenschaden

Von: Martina Hunger

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In Neumarkt in der Oberpfalz brennt ein Stall mit mehr als 150 Rindern. Zahlreiche Tiere können gerettet werden, zwei Kühe sterben. Einige Rinder sind auch Stunden später noch unterwegs.

Neumarkt in der Oberpfalz – Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen hat am Samstagabend (10. Oktober) im Neumarkter Ortsteil Labersricht einen Millionenschaden verursacht. Gegen 22.45 Uhr geriet ein Kuhstall aus bislang ungeklärter Ursache in Vollbrand.

Die Flammen breiteten sich rasch im Gebäude aus und erfassten große Teile der Stallung. Auch landwirtschaftliche Fahrzeuge befanden sich in dem betroffenen Gebäude. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren mehr als 150 Rinder im Stall.

Landwirte treiben Tiere aus brennendem Stall

Noch bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen, begannen Landwirte damit, die Tiere aus dem brennenden Gebäude zu treiben. Viele Kühe konnten so rechtzeitig vor den Flammen gerettet werden. Zwei Tiere kamen jedoch bei dem Brand ums Leben. Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Nach der Rettungsaktion liefen zahlreiche Rinder frei auf dem Hofgelände und auf umliegenden Straßen umher.

Feuerwehr sucht Kühe mit Drohne

Auch tief in der Nacht waren noch nicht alle Tiere wieder eingefangen. Die Feuerwehr setzte deshalb eine Drohne zur Suche nach den Rindern ein. Nach Informationen von vor Ort hielten sich die noch fehlenden Tiere zunächst nicht unmittelbar an Verkehrsstraßen auf.

Mehrere Tiertransporter wurden eingesetzt, um gerettete Kühe von der Einsatzstelle wegzubringen. Auch ein Tierarzt sowie das Veterinäramt Neumarkt waren vor Ort und kümmerten sich um die Tiere.

Mehr als 150 Einsatzkräfte bei Großbrand in Bayern

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus dem gesamten Landkreis Neumarkt an. Insgesamt waren mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. In der Nacht liefen weiterhin Nachlöscharbeiten.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Warum der Brand ausbrach, ist bislang völlig unklar. Brandermittler sollen das Gebäude in den kommenden Tagen untersuchen. Das ist allerdings erst möglich, sobald die Brandstelle gefahrlos betreten werden kann. (mh)

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