Kunden werden nach Hackerangriff auf Lieferdienst Flink erpresst
Hacker haben den Lieferdienst Flink angegriffen und sich so Zugang zu einem der internen Systeme verschafft. Wie das Unternehmen Flink bestätigte, haben die Kriminellen so Daten von Kunden und Mitarbeitern bekommen - etwa Namen, Lieferadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Kunden und Mitarbeiter seien demnach direkt von den Unbekannten kontaktiert worden und sollten Zahlungen leisten.
Nach Unternehmens-Angaben seien Passwörter, Zahlungsdaten, Bankverbindungen oder Kreditkarteninformationen nicht von dem Hackerangriff betroffen.
Wie das Unternehmen mitteilte, nehme Flink den Vorfall sehr ernst. Der Zugang zum betroffenen System sei unmittelbar deaktiviert und gesichert worden. Zusammen mit externen IT-Forensik- und Cybersicherheitsexperten sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Demnach bestehe kein weiterer unbefugter Zugriff auf die Flink-Systeme.
Flink habe zudem die Datenschutzbehörden informiert und Strafanzeige gegen unbekannt erstattet.