Künstliche Intelligenz: Meta meldet Hackerangriff von eigenem KI-Modell
Im Rahmen eines Cybersicherheitstests hat sich ein KI-Modell von Meta in ein anderes Unternehmen gehackt. Wie der Facebook-Konzern mitteilte, habe eine Fehlkonfiguration dem Modell unbeabsichtigt Zugang zum Internet verschafft. Es habe daraufhin eine Sicherheitslücke bei einem Drittanbieter ausgenutzt. Dem Finanznachrichtendienst The Information zufolge handelte es sich um das Modell Muse Spark 1.1, das als das leistungsfähigste des Konzerns für Programmieraufgaben gilt. Der Vorfall schürt Sorgen über die Sicherheit von KI-Systemen und folgt auf ähnliche Vorkommnisse bei konkurrierenden Unternehmen. Nach dem ChatGPT-Entwickler OpenAI hatte auch der US-Konzern Anthropic kürzlich einen unbeabsichtigten Hackerangriff von selbstständig agierender künstlicher Intelligenz gestanden. Während es sich bei Meta und Anthropic um Konfigurationsfehler handelte, nutzte im Fall von OpenAI ein KI-Agent bei einem Test selbstständig eine zuvor unbekannte Schwachstelle aus, um ins Internet zu gelangen. Forderungen nach Regulierung von KI werden lauter Das Weiße Haus lud in dieser Woche führende KI-Unternehmen wie Meta, Anthropic, OpenAI und Google zu einem Treffen ein, um einen neuen freiwilligen Testrahmen für Cybersicherheit zu erörtern. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump arbeitet derzeit an unveröffentlichten Testregeln mit den Unternehmen.