DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,42 % 62.188,63 Pkt 07:45:03 Gold +2,26 % 4.029,60 USD 08:11:15 Silber +4,27 % 51,71 USD 08:11:08 Brent +0,58 % 104,20 USD 08:10:53 WTI +0,39 % 96,46 USD 08:11:16 Bitcoin +0,87 % 78.017,14 USD 08:21:12 EUR/USD +0,38 % 1,12350 USD 08:20:25 EUR/GBP -0,07 % 0,83400 GBP 08:21:17 EUR/CHF +0,14 % 0,91740 CHF 08:21:17 EUR/JPY +0,47 % 177,532 JPY 08:21:16

Künstliche Intelligenz: Microsoft-Präsident fordert Notbremse für KI-Entwicklung

Technologie

Dublin. Als Brad Smith 2019 sein Buch „Tools and Weapons“ im Handelsblatt vorstellte, klangen seine Warnungen vor einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz (KI) noch wie Science-Fiction. Heute fordert der Präsident und stellvertretende Verwaltungsratschef von Microsoft eine „Notbremse“, um eine von wild gewordenen KI-Agenten ausgelöste Katastrophe zu verhindern.

Die Zeit zu handeln sei jetzt, sagte der 67-jährige Microsoft-Veteran im Gespräch mit dem Handelsblatt am Rande des „AI Summits“ der EU in Dublin. Wer das Tech-Rennen langfristig gewinnen wolle, müsse kurzfristig mehr in Sicherheit investieren, forderte er von seiner eigenen Branche. „Und wenn das heißt, an der Spitze langsamer zu werden, damit die Sicherheit aufholen kann – dann eben langsamer.“

Deutschland und Europa sind für Smith noch keineswegs abgeschlagen: „Man muss nicht bei der Erfindung führen, um bei Innovation und Anwendung vorn zu liegen. Der größte Fehler, den ein Land – wie ein Unternehmen – machen kann: den Erfolg anderer zu beneiden und die eigenen Stärken aus den Augen zu verlieren.“

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