DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,92 % 63.381,44 Pkt 03:17:00 Gold -0,22 % 4.029,70 USD 03:21:57 Silber -0,74 % 53,94 USD 03:21:51 Brent -0,98 % 109,66 USD 03:21:58 WTI -0,95 % 100,79 USD 03:21:58 Bitcoin -0,23 % 79.827,03 USD 03:31:59 EUR/USD -0,37 % 1,11760 USD 03:31:43 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 03:32:04 EUR/CHF +0,06 % 0,92470 CHF 03:32:03 EUR/JPY +0,13 % 176,148 JPY 03:32:03

„Lächerlich“: Trump verspottet Deutschlands NATO

Welt

Startseite

Politik

„Lächerlich“: Trump verspottet Deutschlands NATO-Ausgaben – Merz reagiert deutlich

Von: Simon Schröder

Uns auf Google folgen

Vor dem NATO-Gipfel in Ankara greift Trump Deutschland wegen der Verteidigungsausgaben scharf an – Merz weist die Kritik deutlich zurück.

Berlin/Washington, D.C. – Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara hat Trump die deutschen Verteidigungsausgaben auf der Plattform Truth Social als „lächerlich“ bezeichnet. Er kritisierte auch andere NATO‑Verbündete wie Großbritannien und Italien. Dem US-Präsidenten ist es schon länger ein Dorn im Auge, dass die USA in absoluten Zahlen die mit Abstand höchsten Verteidigungsausgaben im Bündnis leisten.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump an den deutschen Beiträgen für die NATO zurückgewiesen. Deutschland verdoppele gerade seinen Verteidigungsetat innerhalb von vier Jahren, sagte der CDU-Vorsitzende nach einem Treffen mit den baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. „Das ist die größte Kraftanstrengung, die wir jemals gemacht haben, um unsere Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Insofern brauchen wir uns hier vor niemandem zu verstecken.“

Merz reagiert auf Trumps NATO-Kritik: „Sollte jeder anerkennen“

Das werde er beim Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli „auch in aller Bescheidenheit zum Ausdruck bringen“, betonte Merz. Die Europäer im transatlantischen Bündnis seien entschlossen, ihren Beitrag zur Verteidigung der NATO zu leisten. „Und das sollte jeder anerkennen, der sich mit diesen Zahlen auch beschäftigt.“

Unter dem Eindruck von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und auf Drängen Trumps hatte die NATO im vergangenen Jahr beim NATO-Gipfel in Den Haag vereinbart, künftig mindestens einen Betrag in Höhe von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren. Hinzukommen sollen dann noch einmal 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Ausgaben, etwa Infrastruktur. Insgesamt sollen so spätestens ab 2035 jährlich 5 Prozent des BIP in Verteidigung und Sicherheit investiert werden – so viel wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. In Deutschland sollen die Verteidigungsausgaben bis 2029 auf 3,5 Prozent des BIP anwachsen.

Trump „enttäuscht“ über Deutschlands Haltung zum Iran-Krieg

Die Verärgerung Trumps über die NATO-Ausgaben Deutschlands wird auch vom Iran-Krieg befeuert. Vergangene Woche Mittwoch (24. Juni) erneuerte der US-Präsident seine Kritik an Deutschlands Haltung zum Iran-Krieg. Er sei „enttäuscht über Deutschland“, sagte Trump bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus in Washington.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren