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Lage der Gasspeicher: Nun bringt auch noch Italien die deutsche Gasversorgung unter Druck

Wirtschaft

Ein strahlend blauer Bergsee, viel Geröll, karge Alpenlandschaft: Der Griespass (Passo del Gries) über die Alpen zwischen der Schweiz und Italien war früher eine viel genutzte Handelsroute. Heute erinnert nur noch ein ausgetretener Maultierpfad durch die Bergkulisse daran.

So unscheinbar der Weg auch ist – für Europas Gashändler ist der Griespass auch heute noch ein zentraler Knotenpunkt. Denn hier, auf mehr als 2.400 Metern Höhe, kommt in einem unterirdischen Stollen die wichtigste und einzige Gaspipeline an, die Deutschland über die Schweiz mit Italien verbindet. Transitgas, so heißt die Strecke, ist schon seit einigen Wochen eines der Topthemen der Gashändler in Europa – und könnte auch die Bundesregierung und insbesondere CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bald beschäftigen. Denn die Menge an Gas, die über den Griespass nach Italien fließt, beeinflusst auch die Gasversorgung in Deutschland. Und wegen einer neuen Regelung in Italien könnte die noch mehr unter Druck geraten, als sie ohnehin schon ist.

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