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Lage im Ukraine-Krieg: Russland greift mit Drohnen an

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Ukraine-Krieg: Russland eskaliert Drohnenangriffe – Kiew attackiert Putins Wirtschaft

Von: Felix Busjaeger

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Russland greift im aktuellen Ukraine-Krieg mit 453 Drohnen an, während Moskau eine Feuerpause ablehnt. Gleichzeitig trifft Kiew erneut Russlands Wirtschaft.

Kiew/Moskau – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg verschärft sich am Himmel und an den diplomatischen Fronten weiter spürbar. In der Nacht vom 12. auf den 13. September 2026 führten die russischen Streitkräfte einen massiven Luftangriff durch und feuerten 453 Drohnen verschiedener Typen auf ukrainisches Territorium ab. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte kamen dabei unter anderem Shahed- und Gerbera-Drohnen, Parodiya-Ködermodelle sowie S8000-Banderol-Raketendrohnen zum Einsatz.

Wie aus den Angaben zum aktuellen Ukraine-Krieg hervorgeht, konnte die ukrainische Luftverteidigung bis zum Morgen 409 Objekte neutralisieren, darunter 405 Drohnen und vier Banderol-Flugkörper. Einschläge wurden an 13 Orten registriert, während herabstürzende Trümmer an sieben weiteren Stellen Schäden anrichteten, unter anderem an einem Wohngebäude und einem Logistikzentrum in Odesa.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland attackiert – und bremst bei Verhandlungen

Die Angriffe im aktuellen Ukraine-Krieg reihen sich damit in die jüngste Eskalation im Krieg ein. Vor dem Hintergrund der Kämpfe schließt die russische Führung Forderungen nach einer Kampfpause allerdings weiter aus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow stellte klar, dass Moskau seine Offensive während möglicher Friedensgespräche nicht stoppen wird. Gleichzeitig verwies Lawrow auf ein Gesprächsangebot an Kiew und behauptete, Moskau zeige Verhandlungsbereitschaft.

Einem direkten Spitzentreffen zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Herrscher Wladimir Putin erteilte der Kreml jedoch eine Absage. Selenskyj hatte zuvor erklärt, er sei bereit, für Verhandlungen zum G-20-Gipfel im Dezember nach Miami zu reisen, sofern Putin ebenfalls anwesend sei.

Kremlsprecher Dmitri Peskow nannte eine Begegnung der beiden Staatschefs beim G-20-Gipfel in den USA jedoch „unmöglich“ und betonte, dass eine Bereitschaft zu einem Treffen ausschließlich in Moskau bestehe. Lawrow bezeichnete die russische Einladung an Selenskyj nach Moskau als eine Geste des guten Willens. Die ukrainische Seite lehnt Verhandlungen in der russischen Hauptstadt ab und fordert Gespräche auf neutralem Boden sowie eine Einstellung der Feindseligkeiten. US-Gesandte wie Steve Witkoff und Jared Kushner versuchten zuletzt vergeblich, Bewegung in die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs zu bringen.

Russlands Verluste im aktuellen Ukraine-Krieg steigen – Putin verliert 1520 Soldaten an einem Tag

Ungeachtet der verhärteten Diplomatie steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter an. Laut den Aktualisierungen des ukrainischen Generalstabs belaufen sich die gesamten personellen Ausfälle der russischen Streitkräfte seit Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 auf geschätzte 1.506.900 Soldaten. Allein in den vorangegangenen 24 Stunden seien 1520 russische Soldaten getötet oder verwundet worden. Darüber hinaus summierten sich die erfassten Verluste Russlands auf 12.344 Panzer, 25.330 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49.678 Artilleriesysteme sowie 514.317 unbemannte Luftfahrzeuge.

Parallel zu den Kämpfen an der Front richten sich die ukrainischen Gegenangriffe gezielt gegen die wirtschaftliche Basis der russischen Kriegführung. In der Republik Tatarstan, mehr als 1200 Kilometer von der ukrainischen Staatsgrenze entfernt, griffen ukrainische Drohnen in der Nacht zum 13. September die Industriezone von Nischeckamsk an. Dort befinden sich entscheidende Erdölverarbeitungskomplexe wie die Taneco-Raffinerie mit einer Kapazität von über 16 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr, das Werk TAIF-NK sowie der Petrochemie-Monopolist Nischeckamskneftechim. Diese Angriffe zielen darauf ab, die Kraftstoffversorgung des russischen Militärs zu stören und der russischen Wirtschaft Einnahmen zu entziehen. (Quellen: Ukrainska Pravda, Kyiv Post, Kyiv Independent) (fbu)

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