DAX -0,12 % 26.169,89 Pkt 09:25:39 MDAX -0,31 % 32.459,11 Pkt 09:25:37 Euro Stoxx 50 +0,49 % 6.508,58 Pkt 09:25:30 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,93 % 65.683,26 Pkt 08:45:03 Gold +1,76 % 4.320,70 USD 09:30:18 Silber +0,00 % 62,10 USD 09:30:34 Brent +0,24 % 79,64 USD 09:30:11 WTI -0,03 % 75,20 USD 09:30:31 Bitcoin +0,29 % 64.786,20 USD 09:40:35 EUR/USD +0,12 % 1,15460 USD 09:39:57 EUR/GBP +0,06 % 0,85780 GBP 09:40:38 EUR/CHF +0,04 % 0,93340 CHF 09:40:41 EUR/JPY +0,19 % 182,208 JPY 09:40:38

Lager von deutschem Hersteller in Kiew zerstört

Allgemein

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Lager von deutschem Hersteller in Kiew zerstört – Drohnen-Angriff auf deutschen Frachter Von: Ines Alberti, Franziska Schwarz, Simon Schröder, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Russland überzieht Kiew mit Angriffen. Ein deutsches Unternehmen spricht von einem indirekten Angriff. Update, 13:22 Uhr: Das Flugzeug in Leipzig, neben dem eine mit Sprengstoff versehene Drohne aufgetaucht war, war offenbar mit militärischer Munition beladen. Das berichten Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR. Das ukrainische Antonow-Frachtflugzeug sei demnach mit Munition bestückt gewesen, die kurz zuvor von Frankreich nach Leipzig geliefert worden und für den Weitertransport vorgesehen gewesen sei. Der Bericht stützt sich auf vertrauliche Polizei-Quellen. Wer hinter dem Drohnenvorfall steckt, ist noch unklar. Update, 13:16 Uhr: Eine russische Drohne hat am Mittwochmorgen zwei Bahnarbeiter in der Oblast Charkiw getötet. Wie Kyiv Independent berichtet, habe die Drohne den Bahnhof in Losowa getroffen. Acht weitere Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. A Russian drone struck the railway station of Lozova in Kharkiv Oblast on the morning of Aug. 6, killing two people and injuring eight others, regional authorities and Ukrainian Railways both reported. Update, 12:11 Uhr: Offenbar haben russische Drohnen einen Frachter einer deutschen Reederei attackiert. Das berichtet das Schiffsverfolgungsportal Vesseltracker.com. Das Schiff liegt vor Odessa und wurde demnach mehrfach getroffen. Die Crew sei evakuiert worden. Es gebe keine Verletzten, jedoch sei das Schiff manövrierunfähig. Laut dem Bericht handelt es sich um den Frachter „EMIL“, das zwar unter der Flagge Liberias fahre, aber zur Hamburger Reederei Johann M. K. Blumenthal gehöre. Update, 11:55 Uhr: Bei einem russischen Raketenangriff ist das Lager einer Ulmer Firma in Kiew zerstört worden. Der Schmierstoffhersteller Liqui Moly gab bekannt, es sei bei dem Angriff und einem anschließenden Brand niemand verletzt worden. Ein niedriger Millionenbetrag an Schaden sei entstanden. Das Team arbeite mit Hochdruck daran, die Lieferketten wiederherzustellen, schrieb die ukrainische Vertretung bereits am Mittwoch. Bei dem völlig zerstörten Objekt handelt es sich nach Auskunft von Unternehmenssprecher Sina Ataei um ein Lager, in dem ein langjähriger Kunde Waren lagerte. „Also ja, es ist natürlich schon ein Angriff auch auf uns indirekt“, sagte Ataei. Mehrere Tote nach russischen Angriffen auf Wohngebiet Update, 8:34 Uhr: Russische Angriffe auf die Ukraine haben mindestens drei Menschen das Leben gekostet. In Balaklia in der Region Charkiw wurden zwei Frauen und ein Mann getötet, als russische Streitkräfte ein Wohngebiet attackierten und Feuer auslösten, erklärte Stadtverwalter Witaliji Karabanow laut AFP. Weitere Verletzte wurden aus anderen Landesteilen gemeldet: In Sumy erlitten 13 Menschen Verletzungen, in der Region Dnipropetrowsk zwei weitere. Russland gab derweil an, in der Nacht 605 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben – darunter über der annektierten Halbinsel Krim. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Russische Drohne in Moldau entdeckt Update, 6. August, 5:37 Uhr: Trümmer einer russischen Geran-2-Drohne sind im südlichen Moldau nahe der Grenze zur Ukraine entdeckt worden. Die moldauischen Behörden haben eine forensische Untersuchung eingeleitet, um zu klären, wie das Gerät in den moldauischen Luftraum gelangte. Spezialisten identifizierten die Überreste anhand von Bauweise, Materialien und Markierungen als Geran-2 – die russische Variante der iranisch entwickelten Shahed-Langstreckendrohne. Laut Kyiv Post wurden die Trümmer im Distrikt Cahul nahe dem Dorf Văleni aufgefunden. Sprengstoff- und Technikexperten sind nun im Einsatz. Verletzte oder Sachschäden wurden zunächst nicht gemeldet. Spezialisten identifizierten die Überreste anhand von Bauweise, Materialien und Markierungen als Geran-2 – die russische Variante der iranisch entwickelten Shahed-Langstreckendrohne. Laut Kyiv Post wurden die Trümmer im Distrikt Cahul nahe dem Dorf Văleni aufgefunden. Sprengstoff- und Technikexperten sind nun im Einsatz. Verletzte oder Sachschäden wurden zunächst nicht gemeldet. Selenskyj bittet NATO um Luftabwehr Update, 20:56 Uhr: Selenskyj hat nach schweren russischen Raketenangriffen auf Kiew mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Beschaffung weiterer Luftabwehrraketen gesprochen. Bei Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt und die umliegende Region kamen mindestens 17 Menschen ums Leben, mehr als 40 wurden verletzt. „Mark ist über die Bedrohungen gut informiert, und wir haben unsere Bemühungen in Bezug auf Länder koordiniert, die über die erforderlichen Raketen und die Fähigkeit zur Hilfe verfügen“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X. Rutte erklärte, er bespreche mit den Verbündeten, wie man der Ukraine im Ukraine-Krieg weiterhin die dringend benötigten Luftabwehrmittel beschaffen könne. Update, 19:36 Uhr: Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau haben russische Streitkräfte im Schwarzen Meer drei zusätzliche Frachtschiffe ins Visier genommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Videoaufnahmen der Einschläge wurden vom Ministerium bereitgestellt, jedoch ohne nähere Informationen. Derzeit intensivieren sowohl Russland als auch die Ukraine ihre Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer. Update, 18:14 Uhr: Wegen wachsender Gefahr durch russische Angriffe werden 525 Kinder und Jugendliche in und um die Stadt Kramatorsk in der Ostukraine nahe der Frontlinie zwangsweise evakuiert. Das berichtet die dpa. „Die Sicherheitslage verschlechtert sich, daher ist es inakzeptabel, Kinder der ständigen Gefahr russischer Angriffe auszusetzen“, teilte der Militärgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, mit. Es sei eine schwierige, aber notwendige Entscheidung. Es geht demnach um 59 Minderjährige aus der Ortschaft Krasnotorka, 140 aus der Ortschaft Bilenke und 326 aus Kramatorsk. Die Kinder stammen demnach aus 424 Familien. Update, 17:13 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat vor einem drastischen Rückgang westlicher Luftabwehrlieferungen gewarnt: Die Zahl der gelieferten Raketen sei im Vergleich zu 2025 auf ein Drittel gesunken – obwohl die Partnerländer über ausreichende Bestände verfügten. Das berichtet die Kyiv Post. „Die Raketen existieren bei unseren Partnern“, sagte der ukrainische Präsident in einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung und forderte politische Entscheidungen, um Lieferungen zu beschleunigen und die Rüstungsproduktion – auch durch Verlagerung der Fertigung in die Ukraine – auszuweiten. Der Rückgang betreffe nicht nur die jüngsten Monate, sondern das gesamte erste Halbjahr 2026. Ermittlungen gegen die ukrainische Botschafterin in den USA wegen Korruptionsvorwürfen Update, 16:25 Uhr: Die ukrainische Justiz ermittelt gegen die gerade von ihrem Posten zurückgetretene Ex-Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna. Vor dem obersten Antikorruptionsgericht werde über Auflagen für die frühere Vizeministerpräsidentin entschieden, berichteten örtliche Medien übereinstimmend. Zu den konkreten Vorwürfen wurde vorerst nichts bekannt. Stefanischyna war bis zum vergangenen Montag ukrainische Botschafterin in den USA. Mit Berichten über ihren möglichen Rücktritt hatte Mitte Juli eine große Regierungsumbildung durch Präsident Wolodymyr Selenskyj begonnen. Medienberichten zufolge soll Stefanischynas Mutter im ersten Kriegsjahr 2022 eine Wohnung im Zentrum der Hauptstadt Kiew weit unter dem Marktpreis erworben haben. Stefanischyna war zu dieser Zeit Vizeregierungschefin und Justizministerin. Sie hat Korruptionsvorwürfe mehrfach zurückgewiesen. Russische Angriffe auf die Region um Kiew – keine russische Rakete konnte abgefangen werden Update, 15:42 Uhr: Neue russische Angriffe haben in der Nacht zum Mittwoch die Region der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen. Keine einzige der insgesamt 28 russischen Raketen habe abgefangen werden können, erklärte die ukrainische Luftwaffe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die verspätete Lieferung von Abwehrraketen durch die Verbündeten führe „zu solchen entsetzlichen Opferzahlen und zu Zerstörung“. Die Angriffe in der Hauptstadtregion lösten Brände in mehreren Gebieten aus. Selenskyj zufolge wurden neben den 17 Toten mehr als 40 Verletzte gemeldet. Russland greife „gezielt Zivilisten und zivile Infrastruktur an“, erklärte Kiews Militärverwaltung. Unter anderem seien Wohngebäude, Lagerhallen und ein Bahnhof getroffen worden. Milliarden für die Ukraine aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten Update, 14:51 Uhr: Die Ukraine kann mit einer weiteren Milliarden-Unterstützung aus Erträgen von festgesetztem russischem Geld rechnen. Die EU erhielt eine Zahlung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro an außerordentlichen Gewinnen aus den Zinsen, die von den immobilisierten Vermögenswerten der russischen Zentralbank stammen, wie die EU-Kommission mitteilte. Es ist die fünfte Tranche dieser Art. Das Geld wird für laufende EU-Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine verwendet, wie die dpa berichtet. Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind in der EU Vermögenswerte der russischen Zentralbank festgesetzt, der größte Teil davon wird vom Finanzinstitut Euroclear mit Sitz in Brüssel verwaltet. Ende Juni 2026 entfielen 202 Milliarden Euro der Bilanzsumme des Instituts auf sanktionierte russische Vermögenswerte. Update, 14:01 Uhr: Russland will seine Schlagkraft im Angriffskrieg gegen die Ukraine durch eine Bündelung der Logistiktruppen und weiterer Unterstützungseinheiten erhöhen. Kremlchef Wladimir Putin verkündete die neue Struktur bei einem Treffen mit der Militärführung und ernannte Waleri Solodschuk zum Chef dieser rückwärtigen Dienste. Künftig sollten alle Dienste im Hinterland „in einer Hand“ liegen, sagte Putin laut Kremlangaben. Unter den aktuellen Bedingungen sei dies eine „Kampfaufgabe“. Zugleich erklärte der Präsident, Russland strukturiere seine Streitkräfte auf Grundlage der Kriegserfahrungen und der Erfordernisse an der Front neu. Es handele sich um eine „Vervollkommnung der Strukturen des Verteidigungsministeriums“. Erst kürzlich hatte Putin zudem die Sollstärke der russischen Streitkräfte um 25.000 auf 2,426 Millionen erhöht, darunter 1,535 Millionen Soldaten. Den russischen Truppen setzen vor allem ukrainische Drohnenangriffe auf Ölraffinerien und Logistikzentren im Hinterland zu, da diese den Nachschub für die Front erheblich erschweren. Besonders auf der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim hat sich die Lage zuletzt verschärft. Trump lehnt ab: Keine Patriot-Raketen für die Ukraine Update, 13:10 Uhr: Wie die Financial Times erfahren hat, hat US-Präsident Donald Trump die Bitte des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj um mehrere hundert zusätzliche Abfangraketen für das Patriot-Luftabwehrsystem bei einem Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche abgelehnt. Wie die Quellen der FT mitteilten, hatte Trump Selenskyjs Bitte um mehrere hundert zusätzliche Patriot-Abfangraketen mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison bei dem Treffen im Oval Office in der vergangenen Woche zurückgewiesen. Trump habe die Entscheidung demnach mit den begrenzten US-Beständen an Abfangraketen begründet und hinzugefügt, dass die Raketen derzeit zum Schutz amerikanischer Einrichtungen im Nahen Osten sowie US-amerikanischer Verbündeter in der Region benötigt würden – angesichts des Konflikts mit dem Iran. Ukraine-Krieg aktuell: Massive Drohnenangriffe auf Russlands Wirtschaft Update, 12:10 Uhr: Die Ukraine hat Russland in der Nacht mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Logistikzentren und eine Raffinerie getroffen. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien 475 feindliche Drohnen abgefangen worden. Von Luftalarm betroffen waren demnach der Westen und das Zentrum des europäischen Russlands. Die Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfbar. Die genannte Zahl lässt aber auf einen massiven ukrainischen Angriff schließen. In Ufa in der Teilrepublik Baschkortostan, etwa 1500 Kilometer von der Ukraine entfernt, wurde nach Angaben russischer Telegramkanäle eine Raffinerie getroffen. Fotos zeigten eine hohe Rauchsäule über der Anlage von Baschneft-Novoil. Offiziell teilte Republikchef Radij Chabirow mit, dass Drohnentrümmer auf ein Industriegelände gefallen seien und einen Brand ausgelöst hätten. Tote oder Verletzte gebe es nicht, schrieb er in sozialen Netzwerken. Die insgesamt drei Raffinerien in Ufa waren auch im Juni, Juli und Anfang August Ziel ukrainischer Attacken gewesen. Update, 11:35 Uhr: Das Vertrauen der Ukrainer in Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zwischen April und Anfang August von 58 auf 55 Prozent gesunken. Das geht aus einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) hervor, die vom 20. Juli bis 3. August durchgeführt wurde. Laut KIIS vertrauen aktuell 55 Prozent der Befragten Selenskyj, während 40 Prozent ihm nicht vertrauen – das ergibt einen Vertrauenssaldo von plus 15 Prozentpunkten. Im Mai hatten noch 61 Prozent der Ukrainer dem Präsidenten vertraut, 34 Prozent nicht (Vertrauenssaldo: plus 27 Prozentpunkte). Die Soziologen wiesen jedoch darauf hin, dass ein Vergleich mit April sinnvoller sei: Damals vertrauten 58 Prozent der Befragten dem Präsidenten, 36 Prozent nicht, was einem Saldo von plus 22 Prozentpunkten entsprach. „Im Vergleich zum April verzeichnen wir einen Rückgang des Vertrauens in Wolodymyr Selenskyj. Allerdings sehen wir zumindest bislang nicht den Einbruch des öffentlichen Vertrauens, den manche Politiker, Experten und Kommentatoren nach den aufsehenerregenden Personalwechseln erwartet hatten“, erklärte das KIIS. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew-Drohnen treffen Wildberries-Lager Update, 10:47 Uhr: Am Leipziger Flughafen ist eine Drohne nach Angaben eines NATO-Sprechers in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Die Polizei habe das Fluggerät in der Nacht gesichert. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein, zuvor berichtete die Bild über den Vorfall. Update, 10:27 Uhr: Ukrainische Drohnen haben in der Nacht auf den 5. August ein Lagerhaus des großen russischen Online-Händlers Wildberries in der russischen Oblast Tula angegriffen, wie russische Behörden mitteilten. Nach Angaben des Telegram-Kanals Exilenova Plus stand ein Wildberries-Lager in der Stadt Aleksin nach dem Angriff durch ukrainische Drohnen in Flammen. Der Gouverneur der Oblast Tula, Dmitri Miljajew, bestätigte, dass eine ukrainische Drohne unter anderem eine Wildberries-Anlage in der Region getroffen habe. „Nach vorläufigen Informationen wurden Schäden an zwei Wohnhäusern im Bezirk Wenjow sowie an zwei Industrieanlagen in Nowomoskowsk und im Bezirk Uslowski gemeldet. Zudem stürzte eine Drohne auf das Gelände des Wildberries-Sortierzentrums, wo daraufhin ein Feuer ausbrach“, sagte er. Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift erneut Kiew an Erstmeldung: Kiew/Moskau – Russische Streitkräfte haben in der Nacht zum 5. August Kiew und das Kiewer Umland mit einem massiven Luftangriff überzogen. Dabei kamen nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M sowie umfunktionierte Flugabwehrraketen der Baureihe S-400 und vier Hyperschallraketen vom Typ Zirkon zum Einsatz. Keine einzige dieser Raketen wurde bei dem aktuellen Angriff im Ukraine-Krieg abgefangen. Parallel dazu wurden 115 Drohnen verschiedener Typen gestartet, von denen die ukrainische Flugabwehr nach eigenen Angaben 98 abschießen konnte. Der neuste Vorfall im Ukraine-Krieg zeigt damit erneut die gravierenden Lücken in der ukrainischen Raketenabwehr. Ukraine-Krieg aktuell: Tote bei russischen Angriffen Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes kamen bei den aktuellen Angriffen im Ukraine-Krieg im Kiewer Gebiet mindestens 14 Zivilisten ums Leben, in der Hauptstadt selbst wurde zunächst ein weiterer Toter gemeldet. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach später von insgesamt 17 Toten und 44 Verletzten. In Kiew brachen mehrere große Brände aus, Schäden wurden aus mindestens sieben Stadtbezirken gemeldet. Betroffen waren unter anderem Lagerhäuser sowie ein 20-stöckiges Wohngebäude. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden ebenfalls Lagerhäuser angegriffen. An einem Bahnhof in Browary traf eine Rakete ein nahegelegenes Logistikzentrum – dabei kamen nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn mehrere Menschen ums Leben. Selenskyj machte in seiner Reaktion den anhaltenden Mangel an westlichen Abfangwaffen für die Opfer mitverantwortlich. „Abfangmunition für ballistische Raketen hätte die Leben derjenigen retten können, die heute getötet wurden“, schrieb er in sozialen Netzwerken im Zusammenhang mit den jüngsten Attacken im aktuellen Ukraine-Krieg. Die Partner der Ukraine müssten verstehen, dass jede verspätete Lieferung, jede Weigerung, Raketenabwehr bereitzustellen, zu Tod und Zerstörung führe. Die Ukraine verfügt nach eigenen Angaben nicht mehr über ausreichend Abfangraketen, um ballistische Geschosse wirksam zu bekämpfen – eine Schwachstelle, die Russland in seinen Angriffen systematisch ausnutzt. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete den Angriff als Einsatz von Präzisionswaffen gegen Logistik- und Verteilzentren für militärische Güter. Es war bereits der zweite schwere Raketenangriff auf Kiew innerhalb weniger Tage: In der Nacht zum Samstag waren bei einem ballistischen Beschuss mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden. Russlands Verluste im aktuellen Ukraine-Krieg steigen weiter Parallel zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg verschärften sich auch die Kämpfe an der Front. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs kam es allein am 5. August zu 259 Gefechten entlang der gesamten Frontlinie. Am intensivsten war das Kampfgeschehen im Bereich Pokrowsk, wo ukrainische Verteidiger 27 russische Angriffe abwehrten. Auch an den Fronten bei Süd-Sloboschanschyna (23 Angriffe), Kostiantyniwka (22 Angriffe) und Lyman (14 Angriffe) lieferten sich beide Seiten schwere Gefechte. Russlands Verluste im Ukraine-Krieg stiegen laut ukrainischem Generalstab am selben Tag um weitere 1130 Soldaten. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar 2022 belaufen sich die ukrainischen Schätzungen der russischen Gesamtverluste damit auf rund 1.452.880 Militärangehörige. Hinzu kommen demnach 12.242 zerstörte Panzer, 25.084 gepanzerte Kampffahrzeuge, 47.396 Artilleriesysteme sowie 444.455 abgeschossene oder zerstörte Kampfdrohnen. Diese Zahlen stammen vom ukrainischen Generalstab und können nicht unabhängig überprüft werden. (fbu mit Agenturen)

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