„Lameste Crowd“: Nina Chuba teilt gegen Fans aus
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„Lameste Crowd“: Nina Chuba teilt gegen eigene Fans aus – und äußert sich zu München-Publikum
Von: Katarina Amtmann
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Im Podcast äußerte sich Nina Chuba kritisch über das Publikum in einer Stadt – und stellte es dem Münchner gegenüber. Die Fans reagieren prompt.
München – Nach ihrem Auftritt beim Kessel Festival in Stuttgart hat Sängerin Nina Chuba kein Blatt vor den Mund genommen. Im Gespräch mit Drummer Momme Hitzemann in ihrem Podcast bezeichnete sie das Stuttgarter Publikum als das "lameste Crowd in Deutschland.“
Nina Chuba kritisiert eigene Fans: „Lameste Crowd in Deutschland“
„Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland“, sagte Chuba in dem Podcast. Jahr für Jahr erlebe sie dort dasselbe: wenig Bewegung. „Falls ihr aus Stuttgart kommt, sagt doch mal, woran das liegen könnte“, wandte sie sich direkt an ihre Fans. Zuerst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ über die Aussagen berichtet.
Einen möglichen Grund lieferte Chuba gleich selbst – wenn auch augenzwinkernd: „Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?“ Mit dem „Kessel“ spielte sie auf die geografische Besonderheit Stuttgarts an, das in einem Talkessel liegt. Auch eine kulinarische Erklärung hatte sie parat: „Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen?“
Nina Chuba kritisiert Publikum in Stuttgart: „In München gehen die Leute ja immer crazy ab“
Besonders pikant: Den Stuttgartern stellte Chuba ausgerechnet die Münchner als Gegenbeispiel gegenüber. „In München gehen die Leute ja immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein“, sagte sie. Zuvor hatte sie auch spekuliert, ob es sich um „einfach so eine süddeutsche Trägheit“ handeln könnte – um München dann aber ausdrücklich davon auszunehmen.
Drummer Hitzemann schloss sich der Kritik an, wählte dabei jedoch mildere Worte: „Ihr seid feine Leute alle, aber bewegt euch ein bisschen.“ Immerhin räumte er ein, dass es beim jüngsten Konzert tatsächlich sehr heiß gewesen sei.
Die Kommentare unter Chubas Instagram-Post ließen nicht lange auf sich warten. Ein Follower zeigte sich empört: „Wow, du hältst ja voll viel von deinen Fans, die sich bei 40 Grad für dich auf‘n Wasen gestellt haben ...“ Ein anderer Nutzer hingegen gab Chuba recht: „Checke selbst als Stuttgarter nicht, warum die Stimmung oft so tot ist.“ Und ein dritter kommentierte mit Humor: „Schwaben, wir müssen sparen, auch an Emotionen.“
Das Kessel Festival in Stuttgart wurde nach nur einem Tag wegen außergewöhnlicher Hitze abgebrochen. Der Gesundheitsschutz aller Beteiligten – Besucher, Mitarbeitende und Künstler – habe Vorrang, teilte der Veranstalter mit. (Quelle: dpa) (kam)
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