DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,12 % 63.100,85 USD 20:07:18 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Landrat gibt offiziell Entwarnung

Nation

Im Ortsteil Gey ist die Erleichterung groß. Ortsvorsteher Paul Bolz beschreibt die vergangenen Tage als Ausnahmezustand für die Dorfgemeinschaft. Die Menschen hätten unter Schock gestanden, viele Familien hätten in großer Unsicherheit gelebt und um ihre Häuser gebangt. "Wir haben eine Schockstarre und die wird sicherlich auch noch ein paar Tage anhalten. Aber das, was wir hier erlebt haben, das werden wir nicht vergessen", sagt Bolz, aber betont: Gleichzeitig sei der Zusammenhalt im Ort noch enger geworden. Trotz der weiterhin sichtbaren Folgen des Waldbrands und der anhaltenden Löscharbeiten sei er überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger die kommenden Tage gemeinsam bewältigen werden. Schichtwechsel im Hürtgenwald: 500 neue Frewillige im Einsatz In der Einsatzzentrale in Hürtgenwald gabs am Morgen Schichtwechsel. Insgesamt 500 neue Freiwillige sind ankommen. Man sei mit voller Kraft bereit, sagt eine Feuerwehrfrau aus dem Kreis Heinsberg. Einige ihrer Kameraden helfen schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage im Hürtgenwald. Sorgen bei den Bewohnern von Hürtgenwald-Gey Hinter den rund 2.000 Einwohnern, die bei der Evakuierung von Gey ihr Zuhause in kürzester Zeit zurücklassen mussten, liegen bange Stunden. Manuela Maus-Mutscher war mit ihrer Familie in einem Hotel untergekommen. Aus der Ferne sehen sie den Rauch aufsteigen. Das sorgte für Ängste, hatte sie dem WDR erzählt, bevor die gute Nachricht am Samstagabend kam. Viele der Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, waren bei Verwandten, Freunden oder in Hotels untergekommen, nur wenige in der Notunterkunft. Sie beschäftigt auch die Sorge um ihre Lieben. So wie bei Tina Claßen aus Gey. Feuerwehr, Landwirte und Bundeswehr zusammen gegen den Waldbrand Die Einsatzkräfte sind noch deutlich aufgestockt worden - inzwischen sind 1.400 Leute von Feuerwehr, THW, Polizei und weiterer Gewerke vor Ort. Feuerwehren aus ganz NRW rücken an, um ermüdete Einsatzkräfte abzulösen. Damit die Helfer bei Kräften bleiben, ist eine Versorgungsstation eingerichtet worden.

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