Langenfeld: Patienten verunsichert: Wie geht es mit der Neurologie weiter?
Die Zukunft der neurologischen Praxis von Med 360° am Standort St. Martinus Krankenhaus erscheint weiterhin diffus. Kürzlich meldetet sich ein Parkinson-Patient in der Redaktion, der nun händeringend einen neuen Neurologen suche, nachdem er keinen weiteren Termin zur Rezeptversorgung in der Praxis vereinbaren konnte. Es habe geheißen, „wir schließen demnächst“.
Im Hinblick auf die neurologische Praxis und Versorgung in Langenfeld stünden „viele, sehr viele irreführende Spekulationen im Raum, die verständlicher Weise zu einer gewissen Verunsicherung am Standort allgemein und in der Patientenschaft geführt haben“, schreibt Patricia Haenisch, Leitung Marketing und Kommunikation bei 360 °. Das Unternehmen überprüfe regelmäßig seine Strukturen, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der sich aktuell ständig verändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Da uns gerade bei einem so wichtigen Thema wie der Gesundheitsfür- und -vorsorge in einer Stadt, eine gute vertrauensvolle Kommunikation sehr wichtig ist, haben wir uns bereits seit Längerem um einen Gesprächstermin mit dem Langenfelder Bürgermeister bemüht“, so die Sprecherin. Man habe nunmehr für Dienstag, 8. September, einen Gesprächstermin mit der Stadtspitze erhalten. Im Anschluss an dieses Gespräch werde man zeitnah und möglichst gemeinsam mit der Stadt über die tatsächlichen Fakten und Perspektiven informieren.