Lässt der 1. FC Köln den Deal platzen? BVB-Chancen auf Said El Mala "mit jedem Tag geringer"
Anfang dieser Woche sickerte durch, dass Borussia Dortmund ein Angebot für Said El Mala vorbereitet, das die Forderungen des 1. FC Köln erfüllen wird. Es zeichnete sich ab, dass der Transfer-Poker um den 19-Jährigen unmittelbar vor dem Ende steht. Doch auch am Donnerstag wartet man in der Domstadt auf eine offizielle Offerte. Ist ein Wechsel des Linksaußen bald endgültig vom Tisch? Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Borussia Dortmund ein Angebot in der Pipeline haben, welches inklusive Boni auf bis zu 55 Millionen Euro im Gesamtpaket für Said El Mala anwachsen könnte. Als mögliche Fixsumme werden 48 Millionen Euro genannt. Am Dienstag berichtete der "Express", dass eine Wechsel-Entscheidung um den Shootingstar des 1. FC Köln "bis zum Wochenende" fallen soll. Das Problem: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" ist auch am Donnerstagnachmittag kein Angebot des BVB in der Domstadt eingegangen. Aus dem Vereinsumfeld sei zu hören, dass man die "Hinhaltetaktik" der Westfalen nicht mehr lange mitmachen wolle. Demnach werde "die Wahrscheinlichkeit für den Transfer mit jedem Tag geringer", heißt es in dem Bericht weiter. 1. FC Köln und BVB läuft die Zeit davon Bedeutet: Macht der BVB nicht bald Nägel mit Köpfen, könnte ein Wechsel des U21-Nationalspielers zeitnah vom Tisch sein. "Das Fenster wird immer kleiner. Wenn wir Saïd jetzt verkaufen, ist unser bester Spieler weg und Ersatz wird immer teurer", wird ein Verantwortlicher des Effzeh von der "SZ" zitiert. Um El Mala zu ersetzen, bleibt dem 1. FC Köln mit jedem Tag weniger Zeit. Dabei hatte es zuletzt so ausgesehen, als wenn die Transfer-Saga um den Shootingstar bald vorbei sein könnte. Zumal "Sky" am Dienstag sogar berichtete, dass man die vermeintliche Kölner Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro sogar überbieten werde und insgesamt maximal 55 Millionen Euro offeriere. 50 Millionen Euro sollen als Sockelablöse fließen, fünf weitere könnten als Bonuszahlungen fließen. Die kolportierte Summe würde El Mala übrigens zum neuen BVB-Rekordzugang machen. Diesen Platz hat bislang Ousmane Dembélé inne, der 2016 für 35 Millionen Euro kam und den Klub letztlich für mehr als 100 Millionen Euro verließ - ein Fingerzeig?