Laubbesen im Test 2026: Diese Geräte erleichtern den Herbstputz!
Das Wichtigste in Kürze
Im Test zeigte sich: Für Laub sind flexible Kunststoff- oder Metallzinken meist besser geeignet als starre Laubbesen, weil sie Blätter sauberer aufnehmen und den Rasen eher schonen.
Gute Laubbesen müssen trockenes und feuchtes Laub zuverlässig erwischen, ohne dass zu viel Material zwischen den Zinken hängen bleibt oder der Rasen sichtbar leidet.
Breite Geräte spielen auf freien Flächen ihre Stärke aus und räumen große Laubmengen besonders schnell zusammen.
In Beeten, an Kanten und unter Sträuchern sind schmalere oder verstellbare Laubbesen im Vorteil, weil sie sich präziser führen lassen und weniger schnell hängen bleiben.
Testsieger:Gardena Combisystem-Rechenbesen
Viel Laub, kleine Blätter und Fallobst – da kommt so mancher Laubbesen schnell an seine Grenzen. Nicht so dieser Laubbesen von Gardena! Er räumt im Garten gründlich auf und lässt dabei kaum etwas liegen. Seine größte Stärke: Er erwischt selbst kleine Blätter zuverlässig, ohne den Rasen unnötig zu strapazieren.
Auf unserer 20 Quadratmeter großen Testfläche fegte der Gardena rund 8 Kilogramm trockenes Laub in etwa vier Minuten zusammen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Kein Blatt blieb zurück. Die 22 eng angeordneten Kunststoffzinken erwischten sogar kleine Blätter, Kirschkerne und Pflaumen. Das Fallobst wurde mitgenommen, ohne von den Zinken zerfetzt zu werden. Auch feuchtes Laub brachte den Gardena nicht aus dem Konzept. Die Aufnahme blieb genauso gründlich und nur wenig Material haftete am Rechenkopf.
Mit 42 Zentimetern Arbeitsbreite schafft der Gardena auf freien Flächen ordentlich etwas weg. Gleichzeitig sammelt er selbst einzelne Blätter an Kantensteinen zuverlässig ein. Der Rechenkopf lässt sich zwar nicht verstellen, dafür ist der mitgetestete (aber nicht mitgelieferte) Combisystem-Stiel von 160 auf bis zu 290 Zentimeter ausziehbar. So kommen Sie auch unter Sträucher und an schwer erreichbare Stellen, ohne ständig in die Knie gehen zu müssen.
Mit rund 1,2 Kilogramm gehört der Laubbesen von Gardena allerdings nicht gerade zu den Leichtgewichten im Testfeld. Das zusätzliche Gewicht ist beim Arbeiten zwar spürbar, durch die gute Balance von Stiel und Kopf lässt er sich aber trotzdem angenehm führen. Auch kurze, gezielte Züge gelingen problemlos. Im Belastungstest gab es ebenfalls nichts zu meckern: Nach über 100 Zügen saßen alle Zinken noch gerade und die Verbindung zwischen Stiel und Kopf blieb fest und spielfrei.
Der Gardena Combisystem-Rechenbesen ist ein gründlicher und komfortabler Gartenhelfer, der besonders auf größeren Flächen überzeugt. Er nimmt trockenes wie feuchtes Laub zuverlässig auf, schont den Rasen und erreicht dank des ausziehbaren Stiels selbst schwierige Stellen. Nur wer einen besonders leichten Laubbesen sucht, sollte doch vielleicht nach Alternativen schauen.
Wichtig beim Kauf: Der Rechenkopf kommt ohne Stiel. In unserem Test steckte er auf dem separat erhältlichen Gardena combisystem-Teleskopstiel. Der besteht aus Aluminium und lässt sich von 160 auf 290 Zentimeter ausziehen. Praktisch: Der Stiel passt auch zu anderen Aufsätzen aus dem Gardena combisystem.
Der Laub-Flitzer:Fiskars Laubbesen-Kopf
Laubharken muss keine schweißtreibende Angelegenheit sein! Der Fiskars Laubbesen fegt selbst große Laubmengen im Handumdrehen zusammen – und bleibt dabei angenehm leicht. Im Test überzeugte er mit einer besonders starken Kombination aus hohem Arbeitstempo, gründlicher Aufnahme und schonendem Umgang mit dem Rasen.
Rund 8 Kilogramm trockenes Laub waren auf unserer Testfläche nach nur drei Minuten zusammengefegt. Kein anderer Testlauf war gleichzeitig so schnell und gründlich. Selbst kleine Blätter und Pflaumen nahm der Fiskars zuverlässig mit. Auch feuchtes Laub bremste ihn kaum aus. Dabei blieb zwar deutlich mehr Material am Rechenkopf hängen, die Aufnahme war aber weiterhin sehr gut und das hohe Arbeitstempo ließ sich halten.
Die 23 Kunststoffzinken packen kräftig genug zu, um auch Grasschnitt und feine Zweige mitzunehmen. Trotzdem gehen sie schonend mit dem Untergrund um. Im Test waren weder aufgekratzte Stellen noch ausgerissene Grashalme zu erkennen. Mit seiner Arbeitsbreite von 42 Zentimetern sammelt der Fiskars auf freien Flächen schnell einen ordentlichen Laubhaufen zusammen. Selbst an Kantensteinen erwischte er die Blätter zuverlässig.
Besonders beim Gewicht macht der Fiskars eine gute Figur: Gerade einmal 560 Gramm bringt der Laubbesen samt verwendetem Stiel auf die Waage. Dadurch lässt er sich leicht, präzise und ohne großen Kraftaufwand führen. Eine leichte kopflastige Balance ist zwar vorhanden, fällt beim Arbeiten aber praktisch nicht auf. Nach 100 Zügen sahen die Zinken noch genauso aus wie vor dem Belastungstest.
Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es allerdings bei der Verarbeitung. Zwischen Stiel und Rechenkopf war etwas Bewegungsspiel zu spüren. Das wurde während des Tests zwar nicht größer und die Verbindung hielt zuverlässig, besonders hochwertig fühlt sich das einfache Stecksystem trotzdem nicht an.
Der Fiskars Laubbesen ist unser Favorit für schnelles, gründliches und kraftsparendes Laubharken. Besonders auf größeren Rasenflächen zeigt er, was in ihm steckt. Er sammelt selbst kleine Blätter zuverlässig ein, schont den Rasen und liegt angenehm leicht in der Hand. Lediglich bei der Verbindung zwischen Stiel und Kopf sowie dem einfachen Verarbeitungseindruck gibt es kleine Abzüge.
Aufgepasst: Auch beim Fiskars muss der passende Stiel separat bestellt werden. Wir verwendeten den Fiskars Solid Stiel aus Aluminium. Er ist 157,5 Zentimeter lang und bringt nur rund 306 Gramm auf die Waage – ein wichtiger Grund, warum der komplette Laubbesen im Test angenehm leicht blieb.
Flexibel mit Kratzgefahr:TIKTALK Laubrechen
Zwischen Blumenbeeten, an schmalen Kanten oder unter dicht stehenden Pflanzen ist ein breiter Rechenkopf eher hinderlich. Hier kommt der TIKTALK Laubrechen ins Spiel! Sein Kopf lässt sich von 18 auf 35 Zentimeter auffächern und passt damit auch in enge Gartenecken. Auf dem Rasen ist allerdings Vorsicht angesagt, denn seine harten Metallzinken können deutliche Spuren hinterlassen!
Für die rund 8 Kilogramm trockenes Laub benötigte der Laubrechen vier Minuten und 30 Sekunden. Das Laub war anschließend vollständig eingesammelt, allerdings zeigte der Rasen bereits erste aufgekratzte Stellen. Ärgerlich! Bei feuchtem Laub ging die Arbeit zwar etwas schneller voran, dafür ließ die Aufnahme deutlich nach. Zwischen den Zinken blieb zudem reichlich feuchtes Material hängen.
Kleine Blätter, Pflaumen und Beeren bekommt der Testkandidat von TIKTALK trotzdem zuverlässig zu fassen. Seine 15 Edelstahlzinken sind an den Enden abgerundet und ließen das Fallobst im Test unbeschädigt. Auf dem Rasen zeigte sich allerdings die Kehrseite der harten Metallzinken. Nach mehrmaligem Fegen waren deutliche Spuren im Gras zu erkennen. Hier gilt deshalb: Weniger Druck ist eindeutig mehr!
Mit nur 660 Gramm liegt der Laubbesen angenehm leicht und griffig in der Hand. Die leichte Kopflastigkeit fällt bei diesem geringen Gewicht kaum ins Gewicht. Der TIKTALK lässt sich präzise führen, lediglich unter tief hängenden Sträuchern mussten wir uns teilweise bücken.
Auch beim Belastungstest zeigte er keine Schwächen. Nach über 100 Zügen war kein Zinken verbogen oder gebrochen und die Steckverbindung saß weiterhin fest. Weniger hochwertig wirkt dagegen der Kunststoffhebel zur Breitenverstellung. Dazu gesellt sich beim Arbeiten ein metallisches Kratzgeräusch, das schnell nerven kann.
Der TIKTALK Laubrechen ist ein praktischer Gartenhelfer für Beete, Kanten und verwinkelte Ecken. Dort spielt sein verstellbarer Kopf seine Stärke voll aus. Auf empfindlichen Rasenflächen ist dagegen Vorsicht geboten. Wer mit den harten Metallzinken zu kräftig zupackt, hinterlässt schnell sichtbare Schäden im Gras.
Schnell – bis es knackt:fuuwuu Laubbesen für Gartenarbeit
Viel Laub, wenig Zeit? Dann klingt der fuuwuu Laubbesen zunächst nach dem perfekten Gartenhelfer! Mit seinem 60 Zentimeter breiten Rechenkopf räumt er große Flächen in Rekordtempo frei. Doch ausgerechnet beim Zusammenziehen eines schweren Laubhaufens zeigte sich im Test eine Schwachstelle, die den guten Gesamteindruck ordentlich trübt.
Die rund 8 Kilogramm trockenes Laub waren auf der 20 Quadratmeter großen Testfläche nach gerade einmal zwei Minuten und 20 Sekunden zusammengefegt. Auch feuchtes Laub brachte den Kollegen aus Fernost erstmal nicht ins Schwitzen. Die gleiche Menge war nach zwei Minuten und 24 Sekunden eingesammelt. Dabei blieb kaum etwas an den Zinken hängen. Wer eine große Fläche voller Herbstlaub vor sich hat, kommt mit diesem breiten Laubbesen also richtig schnell voran.
Seine Größe ist allerdings nicht überall von Vorteil! An engen Stellen wird der breite Kopf schnell unhandlich und bei besonders kleinen Blättern mussten wir teilweise nacharbeiten.
Auf freien Flächen spielt der Laubbesen dagegen seine Stärke voll aus. Trotz seiner beachtlichen Arbeitsbreite wiegt er nur 830 Gramm und liegt angenehm in der Hand. Im Test ließ er sich ohne ständiges Bücken führen und ermüdete uns auch bei längerer Arbeit nicht. Die leichte Kopflastigkeit war dabei kaum zu spüren.
Auch die 24 Kunststoffzinken machten zunächst einen guten Eindruck. Nach 100 Zügen waren weder Verformungen noch andere Schäden zu erkennen.
Deutlich kritischer sieht es bei der Verbindung zwischen Stiel und Rechenkopf aus. Als wir einen großen Haufen feuchtes Laub zusammenzogen, knackte es plötzlich deutlich hörbar. Anschließend war an der Verbindung ein sichtbarer Riss zu erkennen. Zusätzlich bekam eine verschraubte Stelle am Stiel etwas Spiel. Diese ließ sich immerhin wieder festziehen.
Der fuuwuu Laubbesen ist ein echter Flitzer auf großen Freiflächen, verliert aber bei der Haltbarkeit wichtige Punkte. Er arbeitet schnell, ist angenehm leicht und sammelt selbst feuchtes Laub zügig ein. Für gelegentliches Harken von lockerem Laub ist er durchaus brauchbar. Wer regelmäßig schwere, feuchte Laubhaufen bewegt, sollte wegen des entstandenen Risses allerdings lieber zu einem stabileren Gerät greifen.
Noch im Test:Flora Profi-Laubbesen
Der Flora Profi-Laubbesen muss bei uns noch einmal ran! Wir nehmen den Gartenhelfer aktuell weiter unter die Lupe und prüfen, wie gut er sich im Praxiseinsatz schlägt. Ob er beim Laubharken wirklich überzeugen kann, zeigt unser ausführlicher Produkttest. Die Ergebnisse lesen Sie schon bald hier im BILD-Kaufberater.
So testen wir:Wer zeigt dem Herbst die Zinken?
Der Baum wirft ab, der Rasen verschwindet langsam unter Blättern und irgendwo zwischen dem ganzen Laub liegen auch noch Pflaumen, Äpfel und kleine Zweige. Jetzt zeigt sich sehr schnell, ob ein Laubbesen wirklich brauchbar ist – oder ob man nach zehn Minuten mehr über das Gerät flucht als über das Sommerende.
Deshalb haben wir unsere Besen nicht nur ein bisschen über den Rasen gezogen, sondern sie mit trockenem und feuchtem Laub, kleinen Blättern, Fallobst und vielen Wiederholungen ordentlich schuften lassen.
Laub mich doch in Ruhe!
Bei der Leistung des Laubbesens gibt es keine Ausreden. Auf einer 20 Quadratmeter großen Fläche mussten die Geräte jeweils rund 8 Kilogramm trockenes Laub zusammenholen. Dabei lief die Zeit mit. Wir wollten schließlich wissen, ob man nach drei Minuten schon vor einem ordentlichen Haufen steht oder nach fünf Minuten noch immer einzelnen Blättern hinterherjagt. Entscheidend war aber nicht nur das Tempo. Wir haben auch genau geschaut, wie viel nach dem Zusammenharken noch auf dem Rasen lag und ob kleine Blätter an Kanten oder zwischen den Grashalmen überhaupt erwischt wurden.
Dann wurde es etwas gemeiner: Das Laub kam auch feucht auf den Rasen. Bei Sonnenschein kann ja jeder Laubbesen glänzen. Wir prüften deshalb, ob sich feuchte Blätter genauso sauber aufnehmen lassen oder zwischen den Zinken kleben bleiben. Zusätzlich mussten die Besen kleine Blätter, Kerne, Beeren und Fallobst mitnehmen. Dabei sollte möglichst alles im Haufen landen, ohne dass Pflaumen zerstochen oder der Rasen gleich vertikutiert wird.
Harken ohne Haken
Ein Laubbesen kann noch so gründlich sein: Wenn nach zehn Minuten Schultern und Rücken schmerzen, macht die Gartenarbeit trotzdem keinen Spaß. Deshalb haben wir jedes Gerät länger über den Rasen geführt und darauf geachtet, wie angenehm sich damit arbeiten lässt. Gewicht und Balance spielen dabei eine große Rolle. Ein leichter Rechen ist nicht automatisch bequem, wenn der Kopf ständig nach unten zieht. Umgekehrt kann ein schwereres Modell angenehm funktionieren, wenn Stiel und Kopf gut ausbalanciert sind.
Und weil es im Garten nicht immer nur geradeaus geht, haben wir auch an Kanten gearbeitet, unter Sträuchern geharkt und enge Stellen abgeklappert. Verstellbare Köpfe mussten zeigen, ob ihre verschiedenen Breiten wirklich einen Vorteil bringen. Bei ausziehbaren Stielen wollten wir wissen, ob man auch weiter hinten oder unter Büschen ans Laub kommt, ohne ständig Kniebeugen zu machen.
Zinken zusammen und durch!
Beim Laubharken geht ordentlich Kraft durch Stiel, Verbindung und Zinken. Deshalb musste jeder Laubbesen 100 Züge absolvieren. Danach haben wir genau hingeschaut: Sind Zinken verbogen, sitzt der Rechenkopf noch fest und hat sich irgendwo Spiel eingeschlichen? Gerade an Steck- und Schraubverbindungen zeigt sich schnell, ob ein Gerät dauerhaft stabil bleibt.
Auch die Verarbeitung landet bei uns unter der Lupe. Kunststoffhebel, Metallzinken, Stecksysteme und Verriegelungen müssen im Garten schließlich einiges aushalten. Besonders aufmerksam wurden wir, wenn es beim Arbeiten plötzlich knackte oder sich eine Verbindung lockerte.
Gleichzeitig schauen wir darauf, wie viel feuchtes Laub zwischen den Zinken hängen bleibt und wie schnell der Rechenkopf danach wieder sauber ist. Denn ganz ehrlich: Nach dem Laubharken möchte niemand noch eine halbe Stunde Blätter aus jedem einzelnen Zinken pulen.
Der Boden ist sauber, jetzt dürfen Sträucher und Pflanzen ran. Für kleinere Rückschnitte braucht es eine Gartenschere, die scharf, leicht und präzise arbeitet. Welche Modelle überzeugen, erfahren Sie in unserem Gartenscheren-Test.
Laubbesen-Test:So gewinnen Sie die Laubschlacht im Garten
Wer Laub vom Rasen holen will, ist mit einem Laub- oder Fächerrechen meist besser bedient als mit einem klassischen Gartenrechen. Seine langen, flexiblen Zinken greifen Blätter zuverlässig auf und gehen deutlich schonender mit der Grasnarbe um.
Kunststoffzinken halten das Gewicht niedrig und reichen für trockenes Laub meist völlig aus. Mit der Zeit können sie allerdings verschleißen, ausleiern oder sich verbiegen. Dann gleitet der Rechen irgendwann mehr durch den Blätterhaufen, als dass er ihn wirklich mitnimmt. Das ist ungefähr so effektiv wie Suppe mit der Gabel zu essen.
Was mir am besten gefällt: Der verstellbare Stiel. Unter Sträuchern noch ans Laub zu kommen, ohne ständig auf die Knie zu müssen, macht einen großen Unterschied.
Danilo Gladow Redakteur und Experte für Alltagstests
Metallzinken greifen kräftiger zu. Feuchtes Laub, kleine Zweige oder lockerer Rasenfilz lassen sich damit oft leichter aufnehmen. Je härter und steifer die Zinken sind, desto vorsichtiger sollten Sie allerdings arbeiten. Zu viel Druck kann den Rasen aufkratzen oder sogar Halme herausreißen.
Für Erde, Beete und das Verteilen von Material ist dagegen ein klassischer Gartenrechen die bessere Wahl. Seine kurzen, festen Zinken lockern den Boden, glätten Beete und verteilen Erde oder Kies. Ein Laubrechen ist dafür kaum geeignet. Auf festem Boden wirkt er ungefähr so überzeugend wie ein Staubwedel auf Kopfsteinpflaster.
Die besten Laubbesen:Wenn der Gartenhelfer größer ist als das Problem
Ein breiter Laubbesen macht auf großen Rasenflächen ordentlich Meter. Je größer der Kopf, desto mehr Laub lässt sich mit einem Zug bewegen. Wer ein weitläufiges Grundstück hat, kann mit einer Arbeitsbreite von 50 Zentimetern oder mehr spürbar Zeit sparen.
Zwischen Stauden, Beeteinfassungen und Sträuchern wird ein breiter Kopf dagegen schnell zum Hindernis. Bleiben die Zinken ständig an Ästen oder Kanten hängen, ist der Zeitvorteil schnell dahin. In verwinkelten Gärten arbeitet es sich mit einem schmaleren Modell oft entspannter und präziser.
Verstellbare Laubbesen versuchen, beide Welten zu verbinden. Breit aufgefächert räumen sie freie Flächen zügig ab, zusammengeschoben kommen sie auch in schmale Ecken. Der Mechanismus sollte allerdings sauber und leichtgängig bleiben. Setzen sich Erde, Laubreste oder Pflanzenfasern fest, wird aus dem schnellen Verstellen schnell eine kleine Geduldsprobe.
Neben der Breite spielt auch der Abstand zwischen den Zinken eine Rolle. Eng stehende Zinken greifen feines Material, Moos und kleine Blätter meist besser. Größere Abstände reichen für grobes Laub oft völlig aus und setzen sich weniger schnell zu. Bleibt der Rechen ständig im Rasen hängen, arbeiten die Zinken entweder zu aggressiv oder Sie üben zu viel Druck aus.
Laubbesen kaufen:Wenn der Gartenhelfer zum Sportgerät wird
Ein zu kurzer Stiel fällt oft erst auf, wenn bereits die halbe Rasenfläche geschafft ist. Wer sich bei jedem Zug nach vorn beugen muss, merkt das spätestens im Rücken. Entscheidend ist deshalb weniger die nackte Zentimeterangabe als die Frage, ob Sie mit dem Rechen möglichst aufrecht und entspannt arbeiten können.
Beim Material gibt es ebenfalls keinen klaren Sieger. Aluminium hält den Stiel meist angenehm leicht, Holz fühlt sich oft natürlicher und griffiger an. Wichtiger ist die Balance des gesamten Werkzeugs. Ein schwerer Harkenkopf an einem sehr leichten Stiel zieht ständig nach unten und macht aus einfacher Gartenarbeit schnell einen kleinen Kraftakt.
Wer seinen Laubbesen länger nutzen möchte, sollte außerdem genau auf die Verbindung zwischen Stiel und Kopf achten. Sie darf weder wackeln noch deutliches Spiel haben. Führt das Ding bei jedem Zug ein Eigenleben, kostet das Kraft, Präzision und irgendwann auch Nerven. Spätestens wenn sich der Kopf mitten im Laubhaufen löst, wird aus dem vermeintlichen Schnäppchen schnell ein Ärgernis.
Nach dem Laub kommt der Rückschnitt. Wenn dickere Äste wegmüssen, reicht eine normale Gartenschere oft nicht mehr aus. Welche Astscheren im Test ordentlich Kraft auf die Klinge bringen, erfahren Sie in unserem Astscheren-Test.
Unser Fazit:Hier bleibt kaum ein Blatt liegen
Der Gardena Rechenbesen holt sich den Testsieg, weil er im Garten kaum Schwächen zeigt. Trockenes und feuchtes Laub nimmt er gründlich auf, kleine Blätter und Fallobst landen zuverlässig im Haufen und der Rasen bleibt dabei verschont. Dazu kommt der lange, verstellbare Stiel, mit dem sich auch schwierige Stellen bequem erreichen lassen. Für uns ist er deshalb die beste Wahl im Laubbesen-Test.
FAQ:Häufige Fragen zu Rechen
Was ist der Unterschied zwischen einer Harke und einem Rechen?
Die Begriffe werden je nach Region (und auch in unserer Redaktion) ziemlich wild durcheinandergeworfen. Schauen Sie deshalb lieber auf die Zinken als auf den Namen. Flexible Fächerzinken sammeln Laub und Grasschnitt, kurze starre Zinken bearbeiten Erde.
Welcher Laubrechen ist der Beste?
Der beste Laubrechen passt zur Fläche und zur Art des Gartenabfalls. Für große, offene Rasenflächen empfiehlt sich ein breiter, leichter Fächerrechen. Zwischen Pflanzen und in engen Beeten sollten Sie ein schmaleres Modell wählen.
Welche Arten von Laubbesen gibt es?
Zu den verbreiteten Typen gehören Gartenrechen, Laubrechen, Rasenrechen, Heurechen und verstellbare Fächerrechen. Wählen Sie den Typ nach der häufigsten Aufgabe und nicht nach der größten möglichen Arbeitsbreite.
Kann man mit einem Laubbesen auch vertikutieren?
Eine Metallharke mit eng stehenden Zinken holt oberflächliches Moos und lockeren Rasenfilz aus der Grasnarbe. Für eine gründliche Rasenpflege ersetzt er den Vertikutierer aber nicht. Drücken Sie nicht mit Gewalt, sonst sieht der Rasen hinterher aus, als hätte dort ein schlecht gelaunter Maulwurf gewütet.
Sehr gründliche Aufnahme bei trockenem und feuchtem Laub Erfasst auch kleine Blätter und Fallobst Schont Rasen und Boden Verstellbarer Stiel für schwer erreichbare Stellen Stiel muss separat gekauft werden Vergleichsweise schwer Von 160 auf 290 Zentimeter ausziehbar Stabile Verbindung zum Rechenkopf Auch mit anderen combisystem-Aufsätzen nutzbar Besonders schnelle und gründliche Laubaufnahme Nimmt auch feuchtes Laub zuverlässig auf Sehr leicht und angenehm zu führen Schont den Rasen Leichtes Spiel zwischen Stiel und Rechenkopf Feuchtes Laub haftet stärker an Stiel muss separat gekauft werden Mit rund 306 Gramm angenehm leicht Gut für längere Einsätze ohne großen Kraftaufwand Leichtes Bewegungsspiel zwischen Stiel und Rechenkopf Verstellbarer Kopf für Engstellen Leicht und präzise zu führen Nimmt kleine Blätter und Fallobst gut auf Stabile Edelstahlzinken Harte Zinken beschädigen den Rasen Schwächere Aufnahme von feuchtem Laub Metallisches Kratzgeräusch Einfach verarbeiteter Verstellhebel Sehr schnell auf großen Flächen Gute Aufnahme von trockenem und feuchtem Laub Leicht und rasenschonend Einfach zu reinigen Verbindung zwischen Kopf und Stiel riss im Test Kleine Blätter bleiben teilweise liegen Für Engstellen zu breit Schlecht verarbeitet Sehr gute Aufnahme von feuchtem Laub Verstellbare Arbeitsbreite Schont den Rasen Stabile Zinken Holzstiel nicht enthalten Kleine Blätter bleiben teilweise liegen Mit unpassendem Stiel schlecht zu führen Kopf fiel im Test wiederholt vom Stiel Sehr gründliche Aufnahme bei trockenem und feuchtem Laub Erfasst auch kleine Blätter und Fallobst Schont Rasen und Boden Verstellbarer Stiel für schwer erreichbare Stellen Stiel muss separat gekauft werden Vergleichsweise schwer