DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Laut aktueller Studie: Vor 1990 Geborene altern langsamer

Gesundheit

Das Altern betrifft uns alle. Doch eine aktuelle Studie, die im Juni 2026 in der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht wurde, kommt zu einem interessanten Ergebnis: Demnach altern Menschen, die nach dem Jahr 1990 geboren wurden, biologisch schneller als die, die früher zur Welt gekommen sind. Für die Studie hat das Team rund um Yin Cao von der Washington University School of Medicine, St. Louis, Daten von mehr als 154.000 Teilnehmenden der britischen UK Biobank sowie von gut 10.000 Menschen des US-amerikanischen All-of-Us-Programms ausgewertet. In den USA zeigte sich: In den 1990er-Jahren Geborene hatten eine um 92 Prozent größere Alterslücke als die Menschen, die zwischen 1965 und 1969 geboren wurden. In anderen Worten: Das biologische Alter war bei der jüngeren Generation höher als bei den älteren Jahrgängen. Die Daten aus Großbritannien ergaben, dass der Effekt auch bei anderen Generationen auftritt. Menschen, die zwischen 1965 und 1974 geboren wurden, hatten ein um 23 Prozent höheres biologisches Alter als jene, die zwischen 1950 und 1954 zur Welt kamen. Darüber hinaus wollte man mit der Studie herausfinden, ob ein höheres biologisches Alter mit einem erhöhten Krebsrisiko im jungen Alter zusammenhängt. Laut der Untersuchung erkrankten Menschen mit einer größeren Alterslücke häufiger vor dem 55. Lebensjahr an einem Tumor. Man muss allerdings beachten, dass die Studienergebnisse rein statistischer Natur sind und kein Beweis für Ursache und Wirkung. Sie belegen also nicht, dass ein höheres biologisches Alter unmittelbar zu einer Krebserkrankung führt. Womöglich kann die Messung des biologischen Alters in Zukunft jedoch dabei helfen, Risikopatienten früher zu identifizieren.

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