Laut, kompromisslos, analog: Brabus überrascht mit 1000-PS-Monster
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Acht Jahre nach dem Tod von Firmengründer Bodo Buschmann baut Brabus erstmals einen eigenen Sportwagen. Der Brabus Bodo leistet 1000 PS, fährt 360 km/h und verzichtet bewusst auf Hybrid- oder Elektroantrieb. Stattdessen arbeitet unter der langen Carbon-Haube einer der letzten V12-Motoren Europas. Brabus Bodo: Supersportler statt Tuning-Umbau Der Brabus Bodo basiert zwar auf dem Aston Martin Vanquish, übernimmt davon aber kaum mehr als Chassis und Kabelbaum. Karosserie, Fahrwerk und Antrieb wurden umfassend überarbeitet. Herausgekommen ist ein Gran Turismo alter Schule: laut, kompromisslos und frei von digitalem Schnickschnack. 1000 PS und 360 km/h Der 5,2-Liter-Biturbo-V12 mobilisiert 1000 PS und 1200 Newtonmeter. Den Sprint auf Tempo 100 erledigt der Bodo in 3,0 Sekunden, erst bei 360 km/h ist Schluss. Im Innenraum dominieren Sichtcarbon, Leder und die Signatur des verstorbenen Firmengründers – als Hommage an den Mann, dessen Traum nun Wirklichkeit geworden ist. Fast alle Exemplare schon verkauft Billig ist das Vergnügen nicht: 1,2 Millionen Euro kostet der Brabus Bodo. Trotzdem ist der Großteil der auf 77 Exemplare limitierten Serie bereits verkauft. Mit seinem ersten eigenen Supersportwagen zeigt Brabus, dass die Marke längst mehr sein will als nur ein Mercedes-Tuner – und setzt ihrem Gründer ein spektakuläres Denkmal.