Laver Cup 2026: Roger Federer warnt davor, die Siege von Alexander Zverev und Carlos Alcaraz sicher einzuplanen
Von Niklas Bien
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Auf dem Papier geht Team Europa als Favorit in den Laver Cup 2026. Die Weltauswahl schnappte sich zwar im vergangenen Jahr den Titel, die Europäer haben mit Alexander Zverev und Carlos Alcaraz aber immerhin drei Grand-Slam-Titel aus dieser Saison im Gepäck. Roger Federer warnt allerdings davor, die Siege der beiden Superstars einzuplanen: "Die Frage ist: Wie gut legen Carlos und Sascha los?"
"Die Leute denken oft, dass es normal ist, dass sie gewinnen", sagte der 20-fache Grand-Slam-Sieger mit Blick auf Nummer zwei und drei der Weltrangliste und gab mehrere Aspekte zu bedenken.
"Es ist wie eine erste Runde", erklärte Federer, "kein Halbfinale oder Finale, in dem man anfängt, den Ball perfekt zu treffen."
Tatsächlich funktionierten die Topspieler im vergangenen Jahr nicht als Punktelieferanten. Zverev verlor seine beiden Einzel gegen Alex de Minaur und Taylor Fritz. Alcaraz musste sich Fritz ebenfalls geschlagen geben, gewann dafür aber gegen Francisco Cerúndolo und seine beiden Doppel-Einsätze.
"Das wird ein Kampf und es ist ein kurzes Turnier, deswegen musst du gut aus dem Startblock kommen", betonte Federer.
Federer gibt Prognose ab
Am Freitag, dem ersten Wettkampftag, verzichtet Teamkapitän Yannick Noah noch darauf, Zverev oder Alcaraz im Einzel einzusetzen.
Der Spanier startet seinen Laver Cup am Abend im Doppel an der Seite des Tschechen Jakub Mensik. Das erste europäische Doppel trifft auf Alexander Bublik aus Kasachstan und den US-Amerikaner Fritz. Die deutsche Nummer eins dürfte am Samstag in den Wettbewerb starten.
Federer legt sich fest: Er ist aktuell der beste Tennisspieler der Welt
"Ich denke, dass es sehr offen ist", sagte Federer. Gerade die Tatsache, dass in der Halle gespielt wird, mache eine Prognose noch komplizierter. Trotzdem ließ sich die Schweizer Tennis-Legende noch auf eine Prognose ein: "Ich würde sagen, dass Europa leicht favorisiert ist."
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