Leak nennt Details zu Farben, Launch-Termin und höheren Preisen
Google arbeitet intern natürlich bereits an der nächsten Pixel-Generation. Und vieles deutet darauf hin, dass das Unternehmen in diesem Jahr ein großes Upgrade plant. Also: Was könnte die Pixel 11 Serie für Neuerungen und Verbesserungen mitbringen? In diesem Jahr feiert die Google-Pixel-Serie ihr zehnjähriges Bestehen – und dieses Jubiläum könnte Google mit einer besonderen Pixel-11-Serie feiern. Die kommende Smartphone-Serie wird vermutlich wieder aus vier Modellen bestehen, wobei es ein Basis-, ein Pro-, ein Pro-XL- und ein Fold-Modell geben wird. Der Launch wird laut Google Einladung in der Nacht vom 12. zum 13. August erfolgen, wobei die Veranstaltung um Mitternacht startet. Dies entspricht 18 Uhr Ortszeit in New York. Inzwischen wurden auch schon die Preise für die verschiedenen Modelle geleakt. Demnach werden alle Pixel 11-Smartphones im Vergleich zu den Vorgängern um 100 Euro teurer. Das Pixel 11 startet demnach bei 999 Euro, das Pixel 10 Pro bei 1.199 Euro und das Pixel 10 Pro XL bei 1.399 Euro. Vor allem das Top-Modell platziert sich damit gefährlich nah am Samsung Galaxy S26 Ultra und iPhone 17 Pro Max. Pixel 11: 999 Euro (256 GB); 1.129 Euro (512 GB) Pixel 11 Pro: 1.199 Euro (256 GB); 1.329 Euro (512 GB); 1.589 Euro (1 TB) Pixel 11 Pro XL: 1.399 Euro (256 GB); 1.529 Euro (512 GB); 1.789 Euro (1 TB) Zum Start soll das kleine Pixel 10 in den Farben Light Sterling (Grau), Midnight Haze (Schwarz) und Moss (Grün) erscheinen. Die beiden Pro-Modelle sollen als Light Fog (Weiß), Midnight Haze (Schwarz), Dune (Pink) und Pine (Grün) starten. Damit scheint die Pixel 11 Serie in relativ vielen Farben erhältlich zu sein. Google Pixel 11: Kamera steht wohl weniger hervor Allen voran könnte Google das Design der Smartphones dezent überarbeiten, nachdem die Pixel-10-Serie die Optik der Vorgänger mehr oder weniger 1:1 übernommen hatte. Allerdings hat Google bereits im vergangenen Jahr bestätigt, das wir keine großen, regelmäßigen Design-Anpassungen mehr erwarten können. Entsprechend dürfte Google mit dem Pixel 11 die aktuelle Optik in einer leicht angepassten Form nutzen. So zeigt etwa ein Hülle-Leak des Zubehör-Herstellers ThinBorne, dass das Pixel 11 Pro XL ein leicht angepasstes Kameramodul bekommt. Im Vergleich zum Pixel 10 Pro XL ist die Kamera-Pille etwas schmaler, dafür aber höher. Zudem scheint die Kamera weniger stark aus dem Gehäuse hervorzustehen, womit Google eine ähnliche Design-Strategie wie beim Google Pixel 10a und Pixel 9a verfolgt. Auf geleakten Renderbildern von OnLeaks, die via Android Headlines veröffentlicht wurden, wird zudem ersichtlich, dass die Kamera-Pille nun komplett durch eine Glasschicht bedeckt ist. Aus dem Leak geht außerdem hervor, dass das kleine Pixel 11 152,8 x 72 x 8,5 Millimeter messen wird. Die Displaydiagonale soll weiterhin 6,3 Zoll betragen – die Displayränder dürften ähnlich dick wie beim Pixel 10 ausfallen. Pixel 11 Pro (XL) mit hellerem Display Im Gegensatz dazu wird das Pixel 11 Pro vermutlich 152,7 x 71,8 x 8,4 Millimeter groß sein. Das Display des Google Pixel 11 (Pro) misst erneut 6,3 Zoll, wird aber von etwas dünneren Displayrändern umrahmt – so zumindest der Leak. Das größere Google Pixel 11 Pro XL dürfte wiederum ein 6,8 Zoll Display bekommen. Google setzt laut einem Bericht von ETNews für die Pixel‑11‑Serie auf Samsungs neue M16‑OLED‑Panels, die heller, farbtreuer und langlebiger sein sollen. Gleichzeitig wird die Effizienz gegenüber der Vorgängergeneration verbessert, was auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirken dürfte. Ohne sicher 3D-Gesichtserkennung Ältere Gerüchte gingen zudem davon aus, dass die Pixel 11 Serie mit Project Toscana ausgestattet sein wird. Hierbei handelt es sich um eine 3D-Gesichtserkennung, ähnlich FaceID. Das Stichwort hier: Infrarot-Sensorik. Dadurch kann das Gesicht dreidimensional abgetastet werden, was die allgemeine Sicherheit der Erkennung deutlich erhöht. Auch die Zuverlässigkeit steigt, da hierbei die Lichtbedingungen irrelevant sind, anders zur 2D-Erkennung, welche auf die Frontkamera zurückgreift. Da die Technik allerdings noch nicht marktreif ist, soll es weiterhin bei der unsicheren 2D-Erkennung bleiben. Tensor G6 wird schneller und effizienter Ebenfalls spannend könnte der Google Tensor G6 werden, welcher die technische Basis darstellt. Der Tensor G6 soll aktuellen Gerüchten einen ARM C1 Ultra-Prime-Kern (4,11 GHz) und sechs C1 Pro-Performance-Kerne besitzen; klassische Effizienzkerne scheinen komplett zu fehlen. Dafür scheinen zwei der sechs C1 Pro mit nur 2,65 GHz statt 3,38 GHz zu takten. Dazu kommen wohl ein neues M90 5G-Modem von MediaTek und eine CXTP-48-1536 GPU von PowerVR bzw. Imagination. Letztere stammt allerdings aus dem Jahr 2021 und dürfte gegenüber dem aktuellen Qualcomm-Flaggschiff schwächer ausfallen. Ergänzt wird die Technik wohl durch einen neuen GXP-Bildsignalprozessor („Metis“), eine neue NPU und einen Titan M3-Sicherheitschip. Der G6 soll zudem den neuen TSMC-2-Nanometer-Prozess nutzen. Dazu scheint es 12 GB RAM und mindestens 256 GB Speicher zu geben. Die Gerüchteküche geht davon aus, dass sich die Leistung des Tensor G6 diesmal stärker am Snapdragon 8 Elite Gen 5 aus dem Honor Magic 8 Pro (Test), Apple A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro Max (Test) und dem Dimensity 9500 aus dem Oppo Find X9 Pro orientiert. Ob die Leistung tatsächlich dieses Niveau erreicht, bleibt abzuwarten. Neue Kameras mit mehr KI? Google könnte aber vor allem mit einer neuen Kamera auftreten, die nicht nur neue Sensoren verwendet, sondern auch stärker auf KI-Technik zurückgreift. Denkbar wären ein KI-Zoom (ähnlich wie beim Honor Magic 7 Pro und Magic 8 Pro), eine Spiegel-Funktion und eine generative Videofunktion. Weitere Software-Anpassungen könnten ein potenzielles Google Pixel 11 Pro XL in die Kamera-Topliga hieven. Es gab bereits früh Gerüchte, laut denen sich Google mit der Pixel-11-Serie dem Megapixel-Rennen anschließen wird. So berichtete der Leaker Nodar Sikharulidze etwa, dass das Pixel 11 Pro (XL) mit einem 200-MP-Sony-Sensor ausgestattet sein wird. Denkbar wäre hier der Lytia 901, der wohl auch im Oppo Find X9 Ultra zum Einsatz kommen wird. Dazu wird es wohl eine 50-MP-Zoomkamera und eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera geben. Extra neben der Kamera: RGB-Anzeige statt Thermometer Bei den Pro-Modellen wurden die Kamerasensoren zudem durch ein Thermometer ergänzt. Dieses soll beim Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL wegfallen und gegen eine RGB-LED-Anzeige getauscht werden. Das Ganze soll dabei an das Glyph Interface von Nothing (Test: Phone (4a) Pro) erinnern. Denkbar, dass die Anzeige als Status-LED genutzt werden kann. Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst. Quellen: