DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Lebenserwartung: Lebenserwartung in Deutschland erreicht 2025 neuen Höchststand

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Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt hat 2025 für Frauen und Männer neue Höchststände erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts betrug sie 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Damit stieg die Lebenserwartung verglichen mit dem Vorjahr um knapp zwei Monate bei den Frauen und um etwa drei Monate bei den Männern. Nach den Rückgängen während der Coronapandemie haben sich ‌die ⁠Werte damit deutlich erholt. Verglichen mit dem Jahr 2022 legte die Lebenserwartung bei Frauen statistisch gesehen um neun Monate und bei Männern um fast 13 Monate zu. Für die Bundesländer gibt die Behörde Dreijahreszeiträume an, also aktuell den Zeitraum von 2023 bis 2025. Baden-Württemberg lag hier erneut an der Spitze: Mädchen haben dort bei der Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 84,4 Jahren, Jungen von 80,3 Jahren. Baden-Württemberg führt dieses Ranking seit Jahren an. Die niedrigsten Werte wurden für Frauen im Saarland mit 82,0 Jahren und für Männer in Sachsen-Anhalt mit 76,4 Jahren ermittelt. Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist mit mehr als sechs Jahren am größten in Mecklenburg-Vorpommern, am geringsten mit jeweils knapp über vier Jahren in Baden-Württemberg und im Saarland. Zuwachs bei älteren Männern Auch für ältere Menschen nahm die Lebenserwartung zu. Sie betrug für ‌65-jährige Frauen 2025 demnach ‌21,2 Jahre, das ist rund ein Monat länger als noch 2024. Für gleichaltrige Männer ergaben sich statistisch ​18,2 weitere Jahre, was einen Anstieg von etwa zwei Monate im Vergleich zum Vorjahr darstellt. »Dies entspricht einem durchschnittlich erreichbaren Lebensalter von 86,2 Jahren bei den Frauen und 83,2 Jahren bei den Männern«, heißt es in der Mitteilung des Amtes. Für Männer in dieser Altersgruppe ist dies ebenfalls ein Höchstwert. Die durchschnittliche Spanne für 65-jährige Frauen lag ​vor Beginn der Coronapandemie 2019 mit 21,3 Jahren noch etwas höher. Nach früheren Angaben des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung stieg die Lebenserwartung jedoch nicht mehr so schnell an wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dies liege vor allem daran, dass damals die Kindersterblichkeit rapide sank. Lebenserwartung könnte Einfluss auf die Rente haben Die steigende Lebenserwartung bei stagnierender oder sogar sinkender Bevölkerungszahl dürfte künftig die Finanzierung der Renten unter Druck setzen. Zuletzt hatte der Vorschlag der Rentenkommission, die Rente an die Lebenserwartung zu koppeln, für Kritik gesorgt: Pro Jahr mehr Lebenserwartung soll acht Monate länger gearbeitet und vier Monate länger Rente bezogen werden. Bundeskanzler Friedrich Merz hofft, dass die Änderungen bis ⁠Ende 2026 beschlossen sein ​werden. Die »Lebenserwartung bei Geburt« fasst die Sterblichkeit über alle Altersjahre hinweg in einem Wert zusammen. Dieser Wert ist von der Altersstruktur und von der Größe der Bevölkerung unabhängig. Es handelt sich trotz des Namens jedoch nicht um eine Prognose für heutige Neugeborene.

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