Leichtathletik: Alica Schmidt erlebt nächst Rückschlag: „Schwierig und ätzend“
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Sindelfingen – Alica Schmidt (27) läuft und läuft – doch der erhoffte Befreiungsschlag bleibt aus! Beim Meeting „Blue Track Night“ in Sindelfingen am Wochenende kommt die Leichtathletin über 400 Meter nur auf Platz drei. Ihre Zeit: 54,68 Sekunden – mehr als zweieinhalb Sekunden langsamer als ihre Bestzeit von 52,07. Entsprechend deutlich fällt ihr Fazit aus. In ihrer Instagram-Story erzählt Schmidt ihren 5,2 Millionen Followern geknickt: „Ich bin seit Langem mal wieder die 400 gelaufen und es lief, ich würde schon fast sagen, katastrophal. Ich bin wirklich gar nicht zufrieden. Für mich war es jetzt aber super wichtig zu sehen, wo ich auf der 400 stehe, weil das ja auch irgendwo mein Zugpferd für die 800 ist und wenn das nicht funktioniert, ist es für mich auch kein Wunder, dass ich mich bei den 800 gerade so schwertue.“ Schmidt war nach den Olympischen Spielen 2024 von ihrer Spezialdisziplin 400 Meter auf die 800 Meter gewechselt. Dort sucht sie allerdings noch nach dem Schlüssel. Bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid war bereits im Vorlauf Schluss . In Sindelfingen probierte sie sich jetzt nochmal an der kürzeren Distanz – doch auch dort will es für sie nicht klappen. Schmidt hadert: „Schwierig und ätzend“ Die aktuelle Situation fällt Schmidt alles andere als leicht. Die Läuferin erzählt weiter: „Es ist auf jeden Fall schwierig und ätzend und man opfert so viel dafür. Und wenn die Leistungen am Ende gar nicht irgendwie das sind, was man sich vorgestellt hat und wofür man so lange gearbeitet hat, ist es natürlich erstmal frustrierend.“ Ihr großes Ziel hat Schmidt aber trotzdem fest im Blick: Olympia 2028 in Los Angeles. Möglich auch, dass sie dafür doch wieder auf die 400 Meter umsteigt. Dort gibt es auch Olympia-Startplätze in der Staffel, was es tendenziell leichter macht, dabeizusein. In dieser Saison will sie aber vorerst auf der langen Strecke bleiben. Schmidt weiter: „Ich lasse mich nicht unterkriegen. Es ist natürlich keine schöne Saison bisher, aber das Wichtigste ist, wie man da rauskommt, und dass man seine Schlüsse daraus zieht.“