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Leichtathletik-EM | Deutsche Gold-Hoffnung haut bei Drama-Quali einen raus

Sport

Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat aus deutscher Sicht für einen verheißungsvollen Auftakt der Leichtathletik-EM in Birmingham gesorgt. Die 27-Jährige, die unter ihrem Geburtsnamen Ogunleye Gold bei den Spielen in Paris holte, untermauerte ihre Titelambitionen am Montag eindrucksvoll. Eine andere deutsche Starterin musste hingegen überraschend heftig zittern. Yemisi Mabry wuchtete die Kugel direkt im ersten Versuch auf 19,25 Meter und damit deutlich über die geforderte Qualifikationsweite von 18,20 Metern. Ein Umstand, der ansonsten nur den Schwedinnen Fanny Roos (18,72 Meter) und Axelina Johansson (18,29 Meter) sowie Topfavoritin Jessica Schilder aus den Niederlanden mit (19 Metern) gelang. "Ich muss sagen, dass mir der Stoß gut gelungen ist und ich hoffe, dass es mir heute Abend auch so gut von der Hand geht", kommentierte Mabry bei der ARD ihre Leistung. Besonders motiviere sie, dass ihr Mann und ihre Mutter im Publikum mitfiebern. Dass Schilder sie zuletzt reihenweise in die Schranken wies, hängt Mabry nicht zu hoch: "Es juckt mich ehrlichwerweise gar nicht, wie oft Schilder vor mir war. Heute kommt es darauf an, wer die Bessere ist", so Mabry. Sie spüre eine "gewisse Angriffslust" und gehe "mit Lockerheit und relaxed in den Abend". Drei Deutsche erreichen das Finale Einen starken Eindruck hinterließen zudem die Niederländerin Jorinde Van Klinken, die im zweiten Versuch 18,65 Meter stieß, und Auriol Dangmo aus Portugal, die nach 17,47 Metern im ersten Anlauf 18,76 Meter verbuchen konnte. Von diesen Weiten ist Nina Ndubuisi zwar noch ein gutes Stück entfernt, die Nachwuchshoffnung des DLV, die sich 2025 den Titel bei der U23-EM sicherte, schaffte es mit 17,71 Metern aber knapp ins Finale. Das gilt auch für die dritte Deutsche im Bunde: Katharina Maisch. Maisch hatte die Quali-Weite zwar locker im Arm und überbot die gelbe Linie vor allem im zweiten locker, die ersten beiden Versuche der 29-Jährigen waren allerdings ungültig. Letztlich zitterte sie sich mit dem letzten Versuch auf 17,64 Meter und damit als Vorletzte in die Medaillenentscheidung, die am Montagabend um 20:03 Uhr steigt.

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