Leichtathletik-EM: Goldchancen für Mihambo, Petros und Ringer - das bringt der Sonntag
Am letzten Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften gehen die deutsche Asse noch einmal mit sehr realistischen Goldchancen an den Start. Malaika Mihambo, Frederik Ruppert und die „Marathonis“ könnten für einen rauschenden Abschluss bislang schon sehr erfolgreicher Titelkämpfe sorgen. Gleich drei Anwärter auf die Goldmedaille gehen im Männerrennen (9.10 Uhr MESZ) für Deutschland an den Start. Titelverteidiger Richard Ringer, Vizeweltmeister Amanal Petros und der frühere deutsche Rekordhalter Samuel Fitwi gehören zu den schnellsten Läufern im Feld auf dem anspruchsvollen Kurs in der Innenstadt von Birmingham. Auch in der Teamwertung ist Deutschland Favorit. Erst Riesen-Probleme, dann ein Riesen-Satz – in der Qualifikation lieferte Malaika Mihambo wieder einmal einen Krimi, nach (windunterstützten) 7,10 m geht die Titelverteidigerin danach aber als Favoritin in die Entscheidung (21.10 Uhr). Ihre härteste Kontrahentin wird dann wohl die Italienerin Larissa Iapichino werden, die Tochter von Ex-Weltmeisterin Fiona May sprang in dieser Saison bereits 7,12 m Lange ist es her... 1998 in Budapest gewann Damian Kallabis als bislang letzter deutscher Hindernisläufer EM-Gold. Gleich zwei Kandidaten bewerben sich am Sonntag (21.50 Uhr) im Finale um seine Nachfolge. Frederik Ruppert ist seit Mai der erste Europäer, der in dieser Disziplin unter acht Minuten geblieben ist. Und Karl Bebendorf holte schon 2024 in Rom Bronze.