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Leichtathletik-EM: Mihambo kämpft im ARD-Interview mit den Tränen

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Deutscher Weitsprung-Star Mihambo: "Mein Herz tut weh" Von t-online, lg 17.08.2026 - 06:59 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Deutschlands Weitsprung-Star Malaika Mihambo verpasst ihre Titelverteidigung denkbar knapp. Im TV-Interview wird sie emotional. Sechs Zentimeter haben Weitspringerin Malaika Mihambo am Ende zu einer Medaille gefehlt. Mit 6,94 Meter landete sie in einem enorm umkämpften Wettbewerb lediglich auf Rang fünf und verpasst zum ersten Mal seit zehn Jahren eine Medaille bei einer großen Meisterschaft. "Sauer bin ich nicht. Ich habe einen guten Wettkampf gemacht. Ich habe leider ein paar technische Fehler gemacht. Ich war meistens zu weit weg vom Brett, habe dann viel zu viel korrigiert und war dann drüber", sagte Mihambo mit Tränen in den Augen in der ARD. "Die Sprünge waren an sich alle gut. Das ist der Sport. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Das ist vollkommen in Ordnung." Auch mögliche Probleme durch den Wind wollte die 32-Jährige nicht als Ausrede gelten lassen. "Ich habe mich nicht darauf konzentriert, was der Wind macht. Wir hatten die ganze Zeit Rückenwind. Das hat ja auch den ganzen Wettkampf beflügelt, wie man gesehen hat. Es waren Kleinigkeiten, die nicht gestimmt haben", erklärte sie. Mihambo wartet auf diesen einen Wettkampf Titelverteidigerin Mihambo wurde von der Italienerin Larissa Iapichino mit 7,00 m entthront. Dahinter sicherte sich Jazmin Sawyers (6,99/Großbritannien) Silber wie schon vor zehn Jahren, Bronze holte Hilary Kpatcha aus (Frankreich) mit 6,98 m. Den enorm engen Wettbewerb bezeichnete Mihambo als "Wahnsinnswettkampf". Trotz der Enttäuschung über eine verpasste Medaille sehe sie es daher als "Privileg, dass ich traurig sein kann, weil es nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe." Sie fügte an: "Ich nehme das wirklich als Privileg wahr, jetzt hier zu stehen und zu sagen: Mein Herz tut weh, weil ich Fünfte geworden bin." Mit Blick auf die kommenden zwei Jahre und Olympia 2028 sei die Leistung kein Rückschlag. "Das Niveau ist sehr gut. Ich warte darauf, dass irgendwann dieser eine Wettkampf kommt, wo ich es schaffe, mit meinem Potenzial ans Brett zu kommen und weit zu fliegen", blickte die 32-Jährige bei der ARD voraus.

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