Leichtathletik: Wasser-Sturz, GOLD und BRONZE über 3000 Meter Hindernis
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Birmingham/England – GOLD für Gesa Krause (34)! 14 Jahre nach ihrer ersten EM-Medaille siegt unsere Super-Läuferin bei der Europameisterschaft über 3000 Meter Hindernis der Frauen! Zweite wird Alice Finot. Bronze holt mit Olivia Gürth ebenfalls eine Deutsche. Ganz bitter: Lea Meyer (28) stürzt am letzten Wassergraben, verpasst eine sichere Medaille. Schon nach dem Vorlauf hatte Krause gesagt: „Eine Medaille ist ganz klar das Ziel. Natürlich sind die Ziele groß, die Träume groß für das Finale. Jetzt heißt es: Gut erholen und dann eben das Bestmögliche draus machen.“ Dass sie mit 34 Jahren zu den Seniorinnen im EM-Feld gehört, motiviert sie eher noch: „Das Alter ist nur eine Zahl auf dem Papier. Aber ich fühle mich gar nicht so alt, sondern so, als würde ich genau hierhergehören. Ich fühle mich eigentlich so gut wie nie zuvor.“ Nach den ersten 1000 Metern hatte Lea Meyer vor Gesa Krause das Feld angeführt. Das gleiche Bild nach dem zweiten Kilometer. So ging es auch in die letzte Runde. Da setzt sich Krause im Spurt durch – und Meyer stürzt! Traurig: Auch bei der WM 2022 war ihr im Vorlauf dieses Missgeschick passiert. Im ZDF-Interview nach dem Rennen war Meyer bitter enttäuscht. „Wie soll es mir schon gehen? Scheiße!“ Krause, mittlerweile Mutter einer Tochter, hatte zuvor bei vier Europameisterschaften immer eine Hindernis-Medaille gewonnen. Beim Debüt 2012 gab es Bronze, danach folgten Gold (2016 und 2018) und Silber (2024). Jetzt gewinnt sie ihr drittes EM-Gold!