Leipzig: Zahnarzt vor Praxis niedergestochen - schwerst verletzt
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Leipzig – Blutiger Einsatz vor einer Zahnarztpraxis in Leipzig-Möckern. In der Georg-Schumann-Straße kam es nach BILD-Informationen zu einer brutalen Messerattacke. Ein Zahnarzt soll dabei schwerste Verletzungen erlitten haben. Nach ersten Erkenntnissen richtet sich der Tatverdacht gegen eine 63-jährige Frau. Der Notruf ging um 12.25 Uhr in der Leitstelle ein. Sofort eilten Polizei, Notarzt und Rettungsdienst zum Eckhaus in Leipzig . Am Tatort wurde ein Mann mit schweren Stichverletzungen aufgefunden und medizinisch versorgt. Unter Lebensgefahr und in Bauchlage wurde er mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Frau nach Messerattacke festgenommen Die Polizei bestätigte den Einsatz gegenüber BILD. Polizeisprecher Tom-Erik Richter (31): „Ein Mann ist von einer psychisch auffälligen Person lebensbedrohlich verletzt worden.“ Bei der Tatverdächtigen soll es sich nach BILD-Informationen um eine Patientin der Zahnarztpraxis handeln. Nach dem Angriff floh sie vom Tatort, konnte jedoch gefasst werden. Sie sitzt in Polizeigewahrsam und soll am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach BILD-Informationen soll es sich bei der Tatwaffe um ein Messer handeln, die Polizei spricht offiziell von einem „Stichwerkzeug“. Ein Kriseninterventionsteam kümmert sich um die Praxismitarbeiter, die Spurensicherung war stundenlang am Tatort im Einsatz. Messerattacke beim Briefeholen Die Zahnarztpraxis genießt in Leipzig einen hervorragenden Ruf, die Bewertungen bei Google sind exzellent. Eine Praxismitarbeiterin berichtet gegenüber BILD, dass der Zahnarzt in der Mittagspause zum Briefkasten am Hintereingang gegangen sei. Anschließend soll er im Treppenhaus mit einem Messer attackiert worden sein. Die Frau soll bereits zuvor auffällig gewesen sein, am Tattag hätte sie demnach die Praxis aber nicht besucht. Polizei und Staatsanwaltschaft möchten sich zum konkreten Hergang bislang nicht äußern. Sprecher Tom-Erik Richter: „Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat und dem mutmaßlichen Geschehensablauf aufgenommen.“ Die Ermittler sprechen von einem „versuchten Tötungsdelikt“.