Leon Goretzka war wohl isoliert - Nagelsmanns Verhalten fragwürdig
Nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 sickern immer mehr Details über interne Unstimmigkeiten an die Öffentlichkeit. Besonders im Fokus steht dabei Leon Goretzka, aber auch einige Maßnahmen von Bundestrainer Julian Nagelsmann werfen viele Fragen auf. Laut einem Bericht der „Sport Bild“, der sich auf Kreise innerhalb der Mannschaft beruft, soll sich der Mittelfeldspieler stark von den DFB-Kollegen isoliert haben. Der 31-Jährige fiel auch durch seine anhaltend schlechte Laune negativ auf. Lothar Matthäus hatte bereits direkt nach dem Ausscheiden über schlechte Stimmung im DFB-Lager berichtet. Neue Details von der deutschen Nationalmannschaft sorgen für Wirbel Dafür gab es offenbar auch einen Grund: Im März hatte Nagelsmann dem ehemaligen Angestellten des FC Bayern München noch einen festen Platz in der WM-Startelf in Aussicht gestellt. Doch unter anderem wegen der raschen Rückkehr von Felix Nmecha rutschte der 73-malige Nationalspieler in der internen Hierarchie zunächst nach hinten. Goretzkas Verhalten soll innerhalb der Mannschaft registriert worden sein und die ohnehin angespannte Atmosphäre im DFB-Lager zusätzlich verschärft haben. Zudem heißt es, Goretzka habe sich im Elfmeterschießen gegen Paraguay vor einem Schuss gedrückt – Jonathan Tah trat stattdessen an und scheiterte. Leon Goretzka soll sich stark abgekapselt haben Die Vorfälle rund um Goretzka fügen sich in ein größeres Bild von Irritationen ein. Nagelsmanns Führungsstil, wankelmütige Personalentscheidungen und seltsame Methoden haben dem Vernehmen nach für großes Unverständnis gesorgt. Auch Nagelsmanns Kommunikation und Transparenz waren vielen DFB-Stars ein Dorn im Auge. Insbesondere sein Umgang in der Torwartfrage mit Oliver Baumann und VfB-Stürmer Deniz Undav wurde intern kritisch beäugt. In der Öffentlichkeit hatte der 38-Jährige ohnehin einen schweren Stand.