Lettischer Staatsbürger: Versuchter Drohnenanschlag auf Leipziger Flughafen - Verdächtiger lebte jahrelang in Russland
Nach Medienberichten zu zwei Tatverdächtigen des versuchten Drohnenanschlags am Flughafen Leipzig/Halle haben sich die Sicherheitsbehörden in Lettland geäußert. Nach vorliegenden Informationen habe ein lettischer Staatsbürger, der in dem Zusammenhang verdächtigt werde, seit mehreren Jahren seinen dauerhaften Wohnsitz in Russland gehabt, teilte die Sicherheitspolizei in Riga der Nachrichtenagentur Leta mit. Auch bestätigte die Behörde, dass sie mit den deutschen Ermittlern kooperiere und Unterstützung leiste.
Mehrere deutsche Medien hatten am Mittwoch berichtet, dass die Ermittler zwei Tatverdächtige im Visier haben. Die Bundesanwaltschaft hat sich dazu bislang nicht geäußert. Nach Informationen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ soll einer von beiden neben einem lettischen auch einen russischen Pass besitzen.