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Letzter verkaufsoffener Sonntag: Was sich künftig ändern könnte

Nation

Stand: 25.10.2026 10:38 Uhr

In 84 Tourismusorten in MV können Kunden heute zum letzten Mal in diesem Jahr sonntags einkaufen. Möglich macht das die sogenannte Bäderregelung, die Geschäften unter bestimmten Bedingungen die Öffnung am Sonntag erlaubt.

Auch noch im kommenden Jahr können sich Kundinnen und Kunden voraussichtlich auf die zusätzlichen Einkaufsmöglichkeiten am Sonntag einstellen. Denn die Bäderregelung bleibt in Mecklenburg-Vorpommern vorerst weiter in Kraft. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts eingereicht. Damit ist das Urteil bislang noch nicht rechtskräftig.

Warum das Oberverwaltungsgericht die Bäderregelung gekippt hat

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Mecklenburg-Vorpommerns hatte die Bäderregelung im März dieses Jahres für rechtswidrig erklärt. Nach Ansicht der Greifswalder Richter dürfen durch die Regelung, Geschäfte an zu vielen Sonntagen im Jahr und in zu vielen Orten am Sonntag öffnen. Das verstoße gegen den im Grundgesetz verankerten Schutz von Sonn- und Feiertagen. Zudem werde das Verhältnis zwischen der grundsätzlich geltenden Sonntagsruhe und den Ausnahmen davon nicht ausreichend gewahrt.

Neue Bäderregelung: Was sich künftig ändern könnte

Das Wirtschaftsministerium hat vorsorglich bereits eine neue Verordnung ausgearbeitet. Wie diese konkret aussieht, ist bislang nicht bekannt. Julius Buckler, Professor für öffentliches Recht an der Universität Greifswald, vermutet, dass Vorgaben künftig strenger geregelt werden könnten. Das könnte sowohl die sonntäglichen Öffnungszeiten als auch das erlaubte Warenangebot betreffen.

Bäderregelung Anfang 2025 ausgeweitet

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