DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,18 % 4.067,30 USD 00:20:28 Silber -0,55 % 54,00 USD 00:19:57 Brent -2,89 % 110,59 USD 00:20:34 WTI +2,04 % 101,94 USD 00:20:32 Bitcoin +0,58 % 81.270,79 USD 00:30:38 EUR/USD -0,12 % 1,11610 USD 00:29:42 EUR/GBP -0,02 % 0,83710 GBP 00:30:39 EUR/CHF -0,13 % 0,92360 CHF 00:30:39 EUR/JPY 0,00 % 176,012 JPY 00:30:39

LG: Statement zum Datenschutz und Tracking auf Smart-TVs

Technologie

LG hat sich mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet, um auf jüngste Medienberichte zum Datenschutz bei den eigenen Smart-TVs zu reagieren. Die Kernaussage der Südkoreaner: Die Fernseher hören das Wohnzimmer nicht heimlich oder dauerhaft ab, und sämtliche Tracking-Dienste sind ab Werk standardmäßig deaktiviert.

Beim Thema Sprachsteuerung sagt LG, dass die Verarbeitung von Sprache erst beginnt, wenn ihr entweder die Mikrofon-Taste auf der Fernbedienung drückt oder das Aktivierungswort bei eingeschalteter Freisprechfunktion nutzt. Die Erkennung des Schlüsselworts laufe dabei rein lokal auf dem Gerät ab. Wird kein Befehl erkannt, werden die Audiodaten sofort verworfen, nicht gespeichert und nicht an Server übertragen.

Eine aktive Sprachsitzung endet laut LG automatisch nach maximal 18 Sekunden oder bricht nach etwa 10 Sekunden ab, falls keine Sprache erkannt wird. Gesammelte Sprachdaten werden bei getrennter Verbindung auch nicht nachträglich hochgeladen. Wer ein Modell mit integriertem TV-Mikrofon nutzt, kann dieses bei unterstützten Geräten zudem über einen Hardware-Schalter komplett kappen.

Auch bei der automatischen Inhaltserkennung (Automatic Content Recognition, kurz ACR) betont das Unternehmen das Opt-in-Prinzip. Die Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet. ACR greift über einen Audioprozessor digitale Fingerabdrücke ab, um laufende Inhalte auf Eingängen wie Live-TV oder HDMI zu identifizieren. Screenshots, Videoaufnahmen oder das Erfassen von Inhalten innerhalb von Drittanbieter-Apps wie Netflix oder YouTube finden laut LG nicht statt.

Wer personalisierte Werbung und geräteübergreifendes Tracking über LG Ad Solutions ablehnt, kann den Fernseher dennoch ganz normal weiter nutzen. Das Verweigern der optionalen Klauseln blockiert demnach weder Streaming-Apps noch HDMI-Zuspieler oder System-Updates. Zudem verweist LG auf sein Bug-Bounty-Programm und Sicherheitsupdates für bis zu fünf Jahre ab Erscheinen der jeweiligen webOS-Version. Man ging in seinem Statement allerdings nicht auf Kritik hinsichtlich der Menge der gesammelten Daten ein oder darauf, mit wem sie geteilt werden.

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