Lieferung neuer Regionalzüge für Bremen verspätet sich erneut
Die 34 neuen, doppelstöckigen Züge für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen verzögern sich somit bereits zum siebten Mal. Die Auslieferung kann erst im Jahr 2028 beginnen.
Als wesentlichen Grund für die erneute Verzögerung nannte der Hersteller Alstom wieder Materialengpässe sowie unvorhergesehene Herausforderungen im Produktions- und Zulassungsprozess. "Im Ergebnis wird für die Auslieferung der neuen Doppelstockzüge erheblich mehr Zeit benötigt als ursprünglich angenommen", teilte Alstom mit. Der Konzern bedauert die Verschiebung und die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten für Projektbeteiligte und Fahrgäste, hieß es.
Bremer Senatorin nennt späte Zuglieferung "ärgerlich und inakzeptabel"
Bereits zum vierten Mal verschiebt das Unternehmen Alstrom die Lieferung neuer Doppelstockzüge für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen. Senatorin Ünsal übt scharfe Kritik.
Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hatte bei der letzten Verzögerungsmeldung im April mitgeteilt, dass man nicht mehr mit allen Zügen in diesem Jahr rechne. Nun werden die Züge auch 2027 nicht ausgeliefert. Wichtigstes Ziel sei, dass trotz der absehbaren weiteren Lieferverzögerungen keine Fahrten ausfallen müssen, hatte eine LNVG-Sprecherin schon im April gesagt. Als Reaktion wurde damals DB Regio beauftragt, ein Ersatzkonzept vorzubereiten.