Lindström-Ärger eskaliert: Neapel droht Schalke mit rechtlichen Schritten
KI-Stimme. Info Jesper Lindström wurde bereits in Gelsenkirchen gesichtet und hätte eigentlich neuer Spieler des FC Schalke 04 werden sollen. Doch wie diese Redaktion am heutigen Montag berichtete, ist der Deal inzwischen geplatzt. Was die Schalker so sehr nervt: Die Italiener haben sich bei der Vertragsgestaltung plötzlich nicht mehr an zuvor mündlich getroffene Absprachen gehalten. Als Lindström bereits in Deutschland war, gab es Nachforderungen. Neapel reagiert auf geplatzten Schalke-Deal Aus Sicht der Italiener stellt sich die ganze Causa allerdings etwas anders dar. Neapel reagierte mit einem Statement auf ihrer Website und wirft den Schalkern wiederum vor, den Deal zum Platzen gebracht zu haben. Schalke habe um 17:32 Uhr bestätigt, dass man „aufgrund neuer Prioritäten beim Kaderbau kein Interesse mehr habe, womit die tatsächlichen Gründe für das Scheitern des Transfers deutlich wurden“. Interessant: Dass es im Vorfeld durchaus Änderungen im Vertragswerk gegeben hat, bestätigen die Neapolitaner. Allerdings sprechen sie die den Schalkern zu. „Am Sonntag fand ein Austausch bezüglich der allgemeinen Vertragsbedingungen statt, bei dem keine Einwände gegen die finanziellen Bedingungen und die Zahlungsmodalitäten des vorgeschlagenen Vertrags erhoben wurden. Lesen Sie auch Anschließend soll Napoli am Montagmittag um 13 Uhr MESZ von den Schalkern darüber informiert worden sein, dass einige der vorgeschlagenen Bedingungen inakzeptabel seien – auch angesichts der neuen sportlichen und taktischen Anforderungen nach den Verletzungen zweier Spieler am Wochenende, was bedeute, dass der Verein einige Änderungen an seiner Strategie für die Transferperiode vornehmen musste.“ Neapel droht Schalke Um 13:22 Uhr habe sich Neapel dann schriftlich bereit erklärt, die Änderungen der Schalker zu akzeptieren. Und dann sei, etwas mehr als vier Stunden später, eben doch die Absage der Schalker gekommen. Das Thema könne noch ein Nachspiel haben. „In der Hoffnung, dass diese Erklärung Klarheit darüber geschaffen hat, wo die tatsächliche Verantwortung für den gescheiterten Transfer des Spielers liegt, behält sich der SSC Neapel alle rechtlichen Schritte und Möglichkeiten vor den zuständigen Behörden vor, um seine Interessen zu wahren“, heißt es im Neapel-Statement abschließend.