Live-Grafik zeigt das SPD-Ergebnis
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Live-Grafik zeigt das Ergebnis der SPD bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern
Von: Christian Stör, Tobias Utz
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Wie hat die SPD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern abgeschnitten? In unserer Live-Grafik finden Sie alle Ergebnisse der MV-Wahl 2026 in der kompakten Übersicht.
Schwerin – Update, 10:00 Uhr: Auch wenn es am Ende nicht für Platz eins reichte, schaffte Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Regierungschefin Manuela Schwesig als „Frau gegen Blau“ eine spektakuläre Aufholjagd gegen die AfD. Wichtig ist noch ein zweiter Punkt: Trotz ihrer Niederlage gegen die AfD kann Schwesig voraussichtlich mit ihrer SPD die nächste Landesregierung bilden. Sie verfügt zusammen mit Linkspartei und Grünen über eine Mehrheit.
Die Ministerpräsidentin zog trotz der Verluste ihrer Partei ein positives Fazit: Vor einem Jahr habe die SPD in den Umfragen nur bei 19 Prozent gelegen, sagte Schwesig, danach habe sie aber den Kampf aufgenommen. „Was für eine Aufholjagd“, sagte sie. Hier das Ergebnis in der Live-Grafik:
Der Blick auf die Wählerwanderung zeigt, warum es für die SPD nicht ganz für den Sieg bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gereicht hat: Mit ihrer Anti-AfD-Kampagne hat Schwesig in erster Linie Wählerinnen und Wähler von CDU und Linken abgezogen, aber dennoch viele an die AfD verloren.
SPD-Ergebnis bei Wahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026
Update, 21. September, 5:45 Uhr: Der Wahlabend in Schwerin geriet zur Zitterpartie. Am Ende steht ein historisches Ergebnis, das die Parteienlandschaft durchrüttelt. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verpasste das Ziel, stärkste Kraft zu werden. Trotzdem dürfte die alte Regierungschefin auch die neue sein.
Klar ist: Es reicht nicht mehr für die Fortsetzung des bisherigen rot-roten Bündnisses in Schwerin. Aber Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kann wohl trotzdem weitermachen. Am wahrscheinlichsten ist die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition.
Zudem hat Schwesig das Direktmandat in ihrem Wahlkreis verteidigt. Im Wahlkreis Schwerin I setzte sich die 52-Jährige gegen den AfD-Ministerpräsidentenkandidaten Leif-Erik Holm durch. Hier noch der Blick auf die Hochburgen der SPD:
Mecklenburg-Vorpommern-Wahl: SPD-Ergebnis wird mit Spannung erwartet
Erstmeldung: Deutschland schaut am Sonntag (20. September) nach Mecklenburg-Vorpommern: Denn dort wird ein neuer Landtag gewählt. Klingt zunächst unspektakulär, wäre da nicht das Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich schon in den Umfragen vor der MV-Wahl entwickelt. SPD und AfD liefern sich ein Duell um den Spitzenplatz.
In der jüngsten Erhebung erhielten die Sozialdemokraten auf 37 Prozent der Stimmen, die Rechtsextremen auf 36 Prozent. SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig mobilisierte in den vergangenen Wochen zahlreiche Kräfte und startete eine Aufholjagd – jedenfalls in den Umfragen. Auf Plakaten war zu lesen: „Die Frau gegen Blau“. Mit Spannung bleibt auch abzuwarten, wie die restlichen Parteien abschneiden: die Grünen beispielsweise, die als möglicher Koalitionspartner von Schwesigs SPD gehandelt werden.
Wie die SPD abschneidet, ist frühestens ab 18 Uhr am Wahlsonntag klar. Dann schließen die Wahllokale in Mecklenburg-Vorpommern und es werden erste Hochrechnungen als Prognosen der Ergebnisse veröffentlicht. Den Überblick behalten Sie mit unserer Live-Grafik zur MV‑Wahl.
Anders als die Prognosen stützen sich Hochrechnungen auf tatsächlich ausgezählte Stimmzettel. Repräsentativ ausgewählte Wahlbezirke liefern die Basis für diese Berechnungen. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im März erschienen die ersten Hochrechnungen um 18.27 Uhr (ZDF) und 18.28 Uhr (ARD).
Mit jeder weiteren Auszählung steigt die Genauigkeit der Zahlen. Historisch betrachtet sind Hochrechnungen in Deutschland etwas mehr als 60 Jahre alt.
Am 19. September 1965 veröffentlichte das Bonner Institut „Infas“ die erste Hochrechnung – damals allerdings erst um 21.43 Uhr. Zuvor endeten Wahlabende ohne Kenntnis des Ergebnisses. (Quellen: NDR, dpa, eigene Recherche) (tu)