Live-Ticker: Waldbrand in Sonsbeck - Feuerwehr seit Freitagabend im Einsatz
Alle Infos in unserem Live-TickerSchon wieder ein neuer Waldbrand! Jetzt ist auch diese Gemeinde betroffen Hunderte Helfer kämpfen weiter gegen die Feuerwalze im Hürtgenwald! Rund 300 Hektar sind von dem Großbrand in der Eifel betroffen, die Bewohner von Gey können weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Tag und Nacht kämpfen die Helfer gegen die Flammen – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich mindestens bis Montag dauern. Alle aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand in NRW lest ihr hier im Live-Ticker auf RTL.de. Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de Wichtige Updates Svenja Hoffmann Wald- und Wiesenfläche brennt in Sonsbeck Am Abend fangen etwa 115.000 Quadratmeter Wald und Wiese in Sonsbeck Feuer. Die Einsatzkräfte sind seit Stunden vor Ort. In Sonsbeck (Landkreis Wesel) ist eine Wald- und Wiesenfläche in der Größe von rund 16 Fußballfeldern in Brand geraten. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte, war eine Fläche von etwa 115.000 Quadratmeter betroffen. Das Feuer sei gegen 18.00 Uhr ausgebrochen und bis zum frühen Morgen noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Noch seien die meisten Einsatzkräfte vor Ort, hieß es. Der Brandort befand sich demnach im Ortsteil Labbeck. Weiter Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Svenja Hoffmann Weiterhin kein Regen in Sicht! Die Wetterlage in Hürtgenwald bleibt vorerst stabil. Gewitter könnten die Situation am Nachmittag womöglich verändern. Im Kampf gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel können die Einsatzkräfte auch am Samstag nicht mit Regen rechnen. Für Nordrhein-Westfalen sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) keinen flächendeckenden Regen voraus. Laut einer Meteorologin soll der Wind im Laufe des Tages zunehmen und in Richtung Nordwest drehen. Dabei bleibt der Wind aber eher schwach bis mäßig bei Geschwindigkeiten zwischen etwa zwölf bis 28 Kilometer pro Stunde. Die Hitze könnte wie bereits in den vergangene Tagen den Einsatzkräften wieder einiges abverlangen: Für Nordrhein-Westfalen rechnet der DWD mit Höchstwerten zwischen 29 und 34 Grad. Lokale Gewitter am Nachmittag möglich Gegen Nachmittag sollen laut der Meteorologin vereinzelt Gewitter im Bergland aufziehen. Dabei könnte es dann auch zu Sturmböen kommen, die die Flammen weiter anfachen können. Ob die Gewitter mit den Sturmböen aber in der Eifel entstehen, sei unklar. Gut möglich sei auch, dass diese auch nur im Sauerland entstehen. Eine genauere Vorhersage der Gewitter sei nicht möglich, so die Wetterfachfrau. Svenja Hoffmann Von 1975 bis heute: Ein Überblick über die größten Waldbrände Deutschlands An zahlreichen Orten in ganz Deutschland ist es in diesem Sommer bereits zu Wald- oder Feldbränden gekommen. Ein Überblick über zurückliegende große Brände: 1975 – Lüneburger Heide Rund 13.000 Hektar Wald-, Wiesen- und Moorflächen standen im August 1975 in der Lüneburger Heide in Flammen. Fünf Feuerwehrleute kamen bei den Löscharbeiten im Kreis Gifhorn ums Leben. Daneben wüteten die Flammen unter anderem auch bei Eschede (Kreis Celle) und Gorleben (Kreis Lüchow-Dannenberg). Mehr als 2.000 Menschen mussten damals wegen des Brandes in Notunterkünften untergebracht werden. Der Schaden wurde auf mehr als 20 Millionen D-Mark geschätzt. Der Brand gilt heute als einer der größten Waldbrände in der Geschichte Deutschlands. 1992 – Mehrere Tausend Waldbrände in Deutschland Im Jahr 1992 hat es in Deutschland die meisten Waldbrände gegeben. Das Landwirtschaftsministerium in Bonn zählte insgesamt 3.012 Brände. Die Flammen vernichteten in diesem Jahr 4.908 Hektar - eine Fläche größer als die Insel Borkum. Mehr Brände und eine größere vernichtete Fläche wurden seit Beginn der Daten 1977 nicht erfasst. Bei einem Brand bei Weißwasser in Sachsen starb ein Feuerwehrmann. Ein Lastwagen erfasste den 21 Jahre alten Feuerwehrmann auf einem Motorrad. 2018 – Treuenbrietzen Bei einem Waldbrand im brandenburgischen Treuenbrietzen mussten im August 2018 mehr als 500 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Einige der Evakuierten mussten die Nächte in der Stadthalle verbringen, wie die Stadt mitteilte. Mehrere hundert Hektar Wald standen demnach in Brand. Bei den Löscharbeiten wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt. 2019 – Lübtheen Ende Juni 2019 war ein Waldbrand auf dem Truppenübungsplatz in Lübtheen ausgebrochen. Das Feuer auf dem stark mit Munition belasteten Areal hat etwa 1.200 Hektar Wald in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand galt damit als größter Waldbrand in der Nachkriegsgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Drei Ortschaften mussten vorsorglich evakuiert werden. Davon waren insgesamt rund 650 Menschen betroffen. 2025 – Gohrischheide Im Juli 2025 standen rund 2.400 Hektar an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg in Flammen. Da die Gohrischheide ein ehemaliger Truppenübungsplatz ist, gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig. Der Boden ist stark mit Munition aus beiden Weltkriegen belastet. Wegen des Brandes mussten mehr als 350 Bewohner aus zwei Ortsteilen ihre Häuser verlassen. Unter den Evakuierten waren auch 45 Bewohner eines Heims für Schwerbehinderte. 2026 – Saurüsselkopf Am Hang eines knapp 1.300 Meter hohen Bergs stellte ein Waldbrand Einsatzkräfte im Mai 2026 vor große Herausforderungen. Das Brandgebiet sei extrem steil gewesen und konnte nicht mit Fahrzeugen angefahren werden. Bis zu elf Hubschrauber löschten die Flammen aus der Luft. Insgesamt standen rund 160 Hektar in Flammen. Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) sprach von einem der größten Brände der vergangenen Jahrzehnte im Freistaat. Weil der Brand ein Trinkwasserschutzgebiet bedrohte, galt er als besonders brisant. Eine Quelle an dem Berg versorgt demnach rund 30.000 Menschen mit Trinkwasser. 2026 – Hürtgenwald Seit Donnerstagnachmittag brennen rund 300 Hektar Wald in der Eifel, unweit der Gemeinde Hürtgenwald. Die Flammen breiteten sich immer weiter in Richtung des Ortsteils Gey aus, indem gut 1.800 Menschen gemeldet sind. Als die Flammen weniger als 500 Meter vor dem Ortsrand waren, entschied die Feuerwehr, den Ort zu evakuieren. Der Waldbrand ist vermutlich der größte Brand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens, wie Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) sagte. Svenja Hoffmann Hürtgenwald: Keine Ausbreitung des Brandes in der Nacht Rund 300 Hektar stehen bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald in Flammen. In der Nacht konnten die Einsatzkräfte ihre Stellung halten. Der Waldbrand bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. „Unsere Strategie für die Nacht ist aufgegangen“, sagte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar am frühen Morgen. „Wir konnten die Flanken halten.“ Dies sei auch nur dank des Wetters möglich gewesen, führte der Kreisbrandmeister weiter aus. Es sei kaum ein Wind gegangen. Zeitweise soll es sogar komplett windstill gewesen sein. Die Flammen haben demnach noch immer einen Abstand von 150 bis 200 Meter zum Ortsteil Gey. Mehrere Löschhubschrauber bei Hürtgenwald erwartet Am Samstagmorgen sollen mehrere Löschhubschrauber wieder in Hürtgenwald eintreffen und die Löscharbeiten unterstützen. Die Piloten würden um 06.00 Uhr mit Tagesanbruch die Starterlaubnis bekommen und dann in Richtung des Waldbrandes fliegen, erklärte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar. Er rechnet damit, dass wieder fünf bis sechs Hubschrauber im Einsatz sein werden. In Hürtgenwald müssen die Helikopter dann noch für den Einsatz ausgerüstet werden. Teils muss ein sogenanntes „Bambi Bucket“, ein Sack zum Transport des Wassers, an den Maschinen befestigt werden. Nach einem Erkundungsflug und einer Lagebesprechung sollen sie dann Löschwasser über dem brennenden Wald abwerfen. Nachts konnten die Piloten nicht fliegen. Ihr wollt mehr News von RTL.de bei Google finden? So einfach geht’s! Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google? Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. 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August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.