DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:30:01 Gold +0,29 % 4.450,10 USD 08:41:12 Silber +1,12 % 65,84 USD 08:41:10 Brent -0,16 % 88,38 USD 08:40:49 WTI -0,74 % 81,79 USD 08:41:22 Bitcoin +1,22 % 63.595,76 USD 08:51:20 EUR/USD +0,54 % 1,15970 USD 08:50:55 EUR/GBP +0,04 % 0,85520 GBP 08:51:24 EUR/CHF +0,12 % 0,94010 CHF 08:51:24 EUR/JPY +0,24 % 184,329 JPY 08:51:24

Liveticker zur Hitzewelle: Teile von Monschau werden wegen Waldbrand im Hohen Venn evakuiert | FAZ

Wissenschaft

Hitze-Liveblog : Behörden ordnen Evakuierung von Teilen von Monschau an 17.08.2026, 04:43Lesezeit: 1 Min. Das Hohe Venn steht in Flammen. 30 Anwohner des Ortsteils Monschau-Kalterherberg wurden am Abend in Sicherheit gebracht.dpa 30 Menschen wegen Waldbrand im Hohen Venn in Sicherheit gebracht +++ Belgiens Innenminister: „Besonders schwierige Bedingungen“ +++ Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien +++ alle Entwicklungen im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen rund um das Extremwetter in Deutschland und der Welt und die Folgen. Ben Mengler Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet Wegen des enormen Waldbrandes im Hohen Venn haben die Behörden eine Evakuierung in Teilen der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau angeordnet. „Die aktuelle Entwicklung des Brandgeschehens im Hohen Venn erfordert eine sofortige Evakuierung folgender Straßenzüge in Kalterherberg: Ruitzhof und Geisberg“, teilte die Stadt Monschau auf ihrer Internetseite mit. Die Häuser seien sofort zu verlassen, hieß es. Eine Notunterkunft sei in der Sekundarschule in Simmerath eingerichtet worden. Betroffen seien 17 Häuser und maximal 30 Menschen. Im Osten Belgiens kämpfen Einsatzkräfte weiter gegen einen Großbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn. Besonders schwierig sind die Bedingungen wegen des vergleichsweise starken und ständig drehenden Windes, wie der belgische Innenminister Bernard Quintin dem Sender RTL am Sonntagabend sagte. Der Wind sei völlig unberechenbar und drehe sich im Laufe eines einzigen Tages einmal um 360 Grad. In welche Richtung sich das Feuer ausbreite, sei daher nicht vorherzusagen. Am Sonntagabend zog der Brand demnach in Richtung Südsüdost. Rund 30 Quadratkilometer Fläche sind nach Angaben der Behörden mittlerweile zerstört. Das Feuer war am Freitag ausgebrochen. Am Sonntagnachmittag hatte Quintin eigentlich mitgeteilt, dass Teile des Feuers unter Kontrolle gebracht werden konnten – darunter die Feuerfront, die sich auf die deutsche Grenzstadt Monschau zubewegt hatte. Bis zum späten Abend war man auch in Monschau davon ausgegangen, dass die Flammen nicht auf deutsches Gebiet übergreifen und Evakuierungen nicht nötig seien. Am Samstag hatten in zwei belgischen Gemeinden nahe dem Brandgebiet rund 600 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Der Brand habe ein beispielloses Ausmaß, sagte Quintin. Belgien erhält deshalb Unterstützung aus mehreren europäischen Ländern. Neben zwei Löschhubschraubern mit großen Wassertanks aus den Niederlanden seien am Sonntagnachmittag zwei Löschflugzeuge aus Schweden im Einsatz gewesen, schrieb der Innenminister auf der Plattform X. Feuerwehrleute aus Deutschland und Luxemburg sind nach Angaben örtlicher Behörden bereits vor Ort. Auch die belgischen Streitkräfte helfen: Sie stellten sechs Löschfahrzeuge und einen Tankwagen, wie Verteidigungsminister Theo Francken mitteilte. Erschwert werden die Löscharbeiten durch das unwegsame Gelände des Hohen Venns. Es gibt nur wenige Zufahrtswege, zudem machen die ausgedehnten Moorflächen die Brandbekämpfung schwierig. Nach Angaben der Provinz Lüttich ist das Feuer nicht unter Kontrolle. Rund 500 Einsatzkräfte mit 120 Fahrzeugen seien an den Löscharbeiten beteiligt. Die Staatsanwaltschaft der Region Lüttich hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Waldbrand im Hohen Venn: Lage stabil Das Feuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn rückt zur Stunde nicht mehr auf die deutsche Grenze vor. Leichter Regen, kein Wind und hohe Luftfeuchtigkeit spielten den Einsatzkräften in die Hände. „Das ist gut für uns“, sagte ein Feuerwehrsprecher in der Einsatzleitstelle in Kalterherberg, einem Stadtteil von Monschau. Das Feuer war bis 300 Meter an die deutsche Grenze herangerückt. Zudem war zeitweise befürchtet worden, dass der Wind auffrischt, sich zusätzlich ungünstig dreht und die Flammen Richtung Deutschland treibt. Die Häuser in den Ortslagen Ruitzhof und Geisberg mit rund 30 Bewohnern waren am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr geräumt worden. Die Brandbekämpfer hoffen, die Häuser retten zu können: „Zwischen dem Feuer und den Häusern liegen Wiesen, die wir in den vergangenen Stunden komplett mit Wasser getränkt haben.“ Die Feuerwehr wässerte über Nacht Wiesen, die zwischen dem Feuer und den Häusern von Monschau liegen. Thomas Banneyer/dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien Durch Waldbrände in Griechenland und Spanien sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen wurden in der Nähe des Strands zwei Leichen geborgen, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntag sagte. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In der nordostspanischen Region Aragón starb ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands. Auf Salamis waren nahezu zeitgleich zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen. Bis zum Abend wurden mehr als 570 Menschen mit Patrouilleschiffen der Küstenwache und anderen Booten evakuiert, wie eine Sprecherin der Küstenwache sagte. Für zwei Menschen, Berichten zufolge ein älteres Paar, sei die Hilfe allerdings zu spät gekommen, sagte Feuerwehr-Kommunikationschef Vassilis Vathrakogiannis mit Blick auf die Todesopfer. Das griechische Zivilschutzministerium hatte in kurzer Folge insgesamt vier Evakuierungsanordnungen für Salamis veröffentlicht, weil an den beliebten Stränden Peristeria im Süden und Selinia im Osten der Insel „fast gleichzeitig“ Brände ausgebrochen waren, wie Behördensprecher Giannis Artopios dem Fernsehsender ERT sagte. „Es ist ein schwieriges Feuer [...] in bewohntem Gebiet“, fügte er hinzu. Wegen heftigen Winds hatten sich die Feuer binnen Minuten ausgebreitet. Griechische Fernsehsender zeigten Bilder von völlig ausgebrannten Häusern. Laut der griechischen Nachrichtenagentur ANA wurden neun Menschen wegen Verbrennungen behandelt. Rund 200 Feuerwehrleute sowie sechs Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber waren im Einsatz gegen die in bewohntem Gebiet tobenden Feuer. Nach Angaben von Salamis' stellvertretendem Bürgermeister Thodoris Zannis konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich die beiden Brände einen Berghang hinauffressen und zu einer großen Feuerfront vereinen. Das Feuer in Selinia sei am Abend unter Kontrolle gebracht worden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. In Peristeria gab es demnach noch einzelne Brandherde. Zu den rund 37.000 Einwohnern von Salamis zählen viele ältere Menschen und am Sonntag waren die von den Bränden betroffenen Strände Behördenvertreten zufolge voller Menschen gewesen. Viele Athener verbringen auf der Insel ihre Wochenenden oder Ferien. Auf der griechischen Ägäis-Insel Skiros brachte die Feuerwehr derweil am Sonntag einen Waldbrand weitgehend unter Kontrolle. Insgesamt brachen in Griechenland innerhalb von 24 Stunden 34 Brände aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Wegen wiederholter Hitzewellen und Dürre gab es in der Mittelmeerregion in den vergangenen Wochen wiederholt schwere Waldbrände. In der nordostspanischen Region Aragón brach vor einigen Tagen ein Feuer aus. Ein am Löscheinsatz beteiligter Soldat kam ums Leben, wie Regionalpräsident Jorge Azcón am Sonntag im Onlinedienst X mitteilte. Örtlichen Medien zufolge hatte sich sein Fahrzeug überschlagen. An den Löscharbeiten im Pyrenäen-Ort Las Peñas de Riglos waren hunderte Einsatzkräfte beteiligt. Der seit Tagen wütende Waldbrand in Aragonien bedrohte ein mittelalterliches Kloster. Von dort waren am Donnerstag die Gebeine der ersten Könige des mittelalterlichen Königreichs Aragón in Sicherheit gebracht worden. Auch Kunstwerke und ein Kelch wurden geborgen, während auf den umliegenden Hügeln die Flammen loderten. Zudem mussten hunderte Menschen aus umliegenden Orten ihre Häuser verlassen. In der südspanischen Region Andalusien konnten hunderte zuvor evakuierte Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Dort hatte ein Waldbrand innerhalb von zehn Tagen mehr als 25.000 Hektar Vegetation verwüstet, erst am Sonntag konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. In Frankreich beruhigte sich die Lage am Sonntag, sowohl in den Ardennen an der Grenze zu Belgien als auch im Südwesten des Landes. Dort hatten die Flammen knapp hundert Kilometer südlich der Stadt Bordeaux seit Donnerstag rund 1700 Hektar Vegetation vernichtet. Ende Juli hatte ein riesiger Brand in der Nähe der Stadt bereits mehr als 40.000 Hektar Land verwüstet. Auch auf dem Balkan brannte es. In Kroatien nahm die Polizei vier Verdächtige wegen mutmaßlicher Brandstiftung fest. Sie werden verdächtigt, Brände in der Region Zadar im Zentrum der kroatischen Adriaküste verursacht zu haben. Die Polizei prüft zudem, ob es auch in der Region Omis weiter im Süden Anzeichen für Brandstiftung gibt. Dort kam bei einem Brand in der Nacht zum Freitag ein Mensch ums Leben. In Westeuropa erfordert nach dem schweren Waldbrand in der Eifeler Gemeinde Hürtgenwald das riesige Feuer im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn weiterhin einen Großeinsatz der Feuerwehr. Das gesamte Gebiet an der deutschen Grenze war am Sonntag in dichten, gelblichen Rauch gehüllt, der kilometerweit zu sehen war. Die verbrannte Fläche verdoppelte sich nach Behördenangaben am Wochenende innerhalb von 24 Stunden auf fast 3000 Hektar. Auch auf der griechischen Insel Salamis brennt es. . AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Waldbrand im Westerwald: Feuerwehr verhindert Übergreifen Es waren bange Stunden in Gebhardshain: Die Flammen eines Waldbrandes fraßen sich am Sonntagabend bis auf etwa 20 Meter an erste Gebäude des Westerwaldortes heran, bis die Entwarnung kam. Die Lage war zwischenzeitlich so brenzlig, dass eine Straße mit 20 Haushalten rasch evakuiert werden musste. Gegen 19.00 Uhr dann die Entwarnung: „Ein Übergreifen der Flammen konnte die Feuerwehr verhindern“, teilte der Kreis Altenkirchen auf Instagram mit. Die Lage sei insofern unter Kontrolle, „dass das Feuer in die gewünschte Richtung gelenkt wird, das Waldgebiet wird aufgegeben“. Die Anwohnerinnen und Anwohner durften wieder zurück in ihre Häuser. Der Einsatz soll aber noch bis weit in den Montag hinein andauern. Mehr als 300 Einsatzkräfte auch aus anderen Kreisen versuchten am Sonntag, die Flammen einzudämmen, Hubschrauber löschten aus der Luft. Vier Einsatzkräfte erlitten Verletzungen, einer kam ins Krankenhaus. Besonders gefährdet war zwischenzeitlich eine Schule – der Unterricht fällt dort nun aus, weil Gebäudeteile stark verraucht sind. Die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain liegt etwa 60 Kilometer östlich von Bonn in einer waldreichen Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Neue Waldbrände im Schwarzwald An vier Brandherden ist in den frühen Abendstunden im Schwarzwald ein Waldbrand ausgebrochen. Nach einem Bericht der Zeitung „Schwarzwälder Bote“ steht eine etwa acht Hektar große Waldfläche zwischen Schramberg und Tennenbronn in Flammen. Die Feuerwehr fürchtet, dass sich der Brand durch einen relativ starken Wind noch stärker ausbreiten könnte. Am Sonntagabend waren etwa 200 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz. Zum Auftanken benutzen die Löschfahrzeuge der Feuerwehr auch das Wasser in den Freibädern. Vom bekannten Terrassenbau der Uhrenfabrik ist das Feuer nicht weit entfernt. Landwirte unterstützen die Löscharbeiten, in dem sie ihre Gülle-Transporter als Tankfahrzeuge einsetzen. Das Automuseum Steim stellte aus dem Museumsbestand ein ehemaliges, von Flughafenfeuerwehren eingesetztes Löschfahrzeug zur Verfügung. In Baden-Württemberg ist der Waldbrand in Schramberg der zweite innerhalb einer Woche, in der vergangenen Woche gab es in fünf voneinander unabhängigen Flurstücken in den Wäldern des Ortenaukreises Waldbrände. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler 400 Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrand im Saarland Rund 400 Einsatzkräfte kämpfen aktuell im saarländischen Landkreis Neunkirchen gegen einen sich ausbreitenden Waldbrand. „Nach aktuellen Vermessungen mit einer Drohne sind rund sechs Hektar Waldfläche betroffen“, teilte das saarländische Innenministerium mit. Innenminister Reinhold Jost habe sich vor Ort ein Bild von der Lage und den laufenden Löscharbeiten gemacht. Konkret betroffen ist ein Bereich beim Ortsteil Hirzweiler der Gemeinde Illingen. „Die Brandbekämpfung gestaltet sich insbesondere aufgrund des schwierigen Geländes und der aufwendigen Löschwasserversorgung anspruchsvoll“, hieß es. Unterstützung bekämen die Einsatzkräfte am Boden von einem Löschhubschrauber. Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich der Brand in Richtung eines Hofs ausgebreitet. Aufgrund der aktuellen Lage seien dort vorsorglich alle Pferde evakuiert worden. Aus dem Landesinnenministerium hieß es, Einsatzkräfte sicherten den Hof gegen ein Übergreifen des Feuers. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien Im Nordosten Spaniens ist ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands ums Leben gekommen. Regionalpräsident Jorge Azcón erklärte am Sonntag im Onlinedienst X seine „aufrichtige Anteilnahme“ angesichts des Todes des Soldaten, der im Kampf gegen den Brand in der Region Aragón im Einsatz war. Örtlichen Medien zufolge hatte sich sein Fahrzeug überschlagen. An den Löscharbeiten sind hunderte Einsatzkräfte beteiligt. Der seit Tagen wütende Waldbrand in Aragonien bedroht ein mittelalterliches Kloster. Von dort wurden am Donnerstag die Gebeine der ersten Könige des mittelalterlichen Königreichs Aragón in Sicherheit gebracht. Auch Kunstwerke und ein Kelch wurden in Sicherheit gebracht, während auf den umliegenden Hügeln die Flammen loderten. Zudem mussten hunderte Menschen aus umliegenden Orten ihre Häuser verlassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler Waldbrand im Westerwald: Evakuierung wird aufgehoben Ein Waldbrand im rheinland-pfälzischen Westerwald bedroht nicht mehr unmittelbar Wohngebäude. „Durch unsere Maßnahmen konnte eine Ausbreitung Richtung Bebauung verhindert werden“, sagte Björn Jestrimsky, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Altenkirchen, der Deutschen Presse-Agentur. Gebhardshain liegt etwa 60 Kilometer östlich von Bonn in einer waldreichen Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Jestrimsky sprach jedoch auch davon, dass sich der Waldbrand weiter in Richtung Wald ausbreite. „Wir haben uns gewisse Ziele gesetzt, wo wir das Feuer letzten Endes abfangen werden. Bis dahin lassen wir es derzeit kontrolliert brennen“, erläuterte der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur. Zuvor waren Anwohner einer Straße aufgefordert worden, ihre Häuser sofort zu verlassen. Von dieser ursprünglichen Evakuierung waren 20 Familien betroffen, wie eine Sprecherin der Verbandsgemeindeverwaltung mitteilte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler Belgische Behörden fordern Einsatzkräfte aus Deutschland an Die belgischen Behörden haben zur Bekämpfung des größten Waldbrands in der Geschichte Belgiens Einsatzkräfte aus Deutschland angefordert. Die Unterstützung sei bereits angelaufen, teilte die Städteregion Aachen mit. Die Einsatzkräfte sollen bei Küchelscheid eingesetzt werden, einem belgischen Nachbarort Monschaus, wie ein Sprecher Monschaus sagte. Derzeit würden die für den grenzüberschreitenden Einsatz vorgesehenen Kräfte gesammelt. In Monschau selbst ist die Situation statisch: Das Feuer sei etwa 1,5 Kilometer von der deutschen Grenze und 1,8 Kilometer von deutscher Bebauung entfernt. Derzeit seien die Windverhältnisse aber günstig: Der Wind wehe von Monschau weg. Die Stadt rechnet aktuell nicht mit einem Übergreifen der Flammen auf deutsches Gebiet, sondern warnte vor allem vor gesundheitsschädlicher Geruchsbelästigung. Rund 2700 Hektar Fläche sind jenseits der Grenze vom größten Waldbrand in der Geschichte Belgiens betroffen. Aktuell sei in den Ortsteilen des Stadtgebietes Monschau nur geringer bis gar kein Rauch festzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Landrat: Waldbrand im Hürtgenwald ist unter Kontrolle Der größte Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald in der Eifel ist nach einem tagelangen Großeinsatz unter Kontrolle. Das hat Dürens Landrat Ralf Nolten (CDU) bekannt gegeben. Die Zahl der Einsatzkräfte sei deutlich reduziert worden. Ein Aufklärungshubschrauber mit Wärmebildkamera beobachte aber nach wie vor, ob sich die vereinzelten Glutnester auf dem 300 Hektar großen Areal wieder entzünden. Zwei Löschhubschrauber blieben ebenfalls vor Ort. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Teile von Gemeinde im Westerwald wegen Waldbrand evakuiert Wegen eines Waldbrands ist ein Teil der Gemeinde Gebhardshain im Westerwald evakuiert worden. Bewohnerinnen und Bewohner der Straße Im Eckewieschen seien aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser sofort zu verlassen, teilte die Verbandsgemeinde Betzdorf Gebhardshain auf Instagram mit. Der Brand erstrecke sich über eine Fläche von etwa 6000 Quadratmetern, „Tendenz steigend“. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien zur Brandbekämpfung vor Ort. Auch Landwirte unterstützen mit Wasserfässern bei der Wasserversorgung, hieß es. Für die Brandbekämpfung aus der Luft sei ein Löschwasserbehälter für Hubschrauber befüllt worden, ein Hubschrauber sei im Einsatz. Die Bevölkerung solle den Bereich rund um die Einsatzstelle meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freihalten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis Bei Waldbränden auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nahe dem Strand Peristeria im Süden der Insel seien zwei Leichen geborgen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Nahezu zeitgleich waren zuvor zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen, wie Feuerwehrsprecher Giannis Artopios dem Fernsehsender ERT schilderte. Hunderte Urlauber und Einheimische wurden zur Evakuierung aufgerufen. Die Küstenwache entsandte nach eigenen Angaben fünf Patrouillenboote, um Badegäste und Bewohner in Sicherheit zu bringen, auch Privatboote kamen zu Hilfe. Rund 150 Feuerwehrleute sowie vier Löschflugzeuge und sechs Hubschrauber waren im Einsatz gegen die in bewohntem Gebiet tobenden Feuer. Blick auf einen Teil des Feuers auf der Insel Salamis. AP Photo/Michael Varaklas Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände in Bayern Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und teils kräftigem Wind haben Hunderte Einsatzkräfte in Bayern am Wochenende mehrere Waldbrände gelöscht. Mehrere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Den größten Wald- und Wiesenbrand gab es im unterfränkischen Waldaschaff. Dort breiteten sich die Flammen auf rund 30 Hektar Fläche aus. Fünf Feuerwehrleute und eine Passantin seien verletzt worden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Seit Brandbeginn am Samstag waren mehr als 800 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt und suchten danach weiter nach Glutnestern. Zwei Hubschrauber waren beteiligt. Sie warfen Löschwasser über dem Wald ab. Landwirte unterstützten die Feuerwehr mit Wassertransporten. Die Löschmaßnahmen zeigten am Abend Wirkung, sodass sich das Feuer in der Nacht nicht mehr ausbreitete, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Zwei weitere Brände beschäftigten in Unterfranken die Feuerwehren. Mehr als 450 Einsatzkräfte waren in Rechtenbach (Landkreis Main-Spessart) im Einsatz. Dort breitete sich ein Feuer auf rund 6500 Quadratmetern Fläche aus. Die nahe gelegene Bundesstraße 26 musste zeitweise gesperrt werden. Unwegsames Gelände in Hanglage erschwerte auch hier den Einsatz. Zwei Feuerwehrmänner erlitten Kreislaufprobleme und wurden medizinisch versorgt. Aufwendige Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend. Gut eine Stunde nach Abschluss des Einsatzes wurden die Retter allerdings erneut gerufen. In der Gemeinde Mittelsinn brannte nach Angaben der Feuerwehr am Sonntag eine Scheune. Das Feuer drohte auf einen Wald überzugreifen. Es sei jedoch gelungen, die Ausbreitung der Flammen zu verhindern, teilte die Feuerwehr mit. Sie dankte den Anwohnern, die die Helfer mit Kaffee und Brotzeit versorgten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Angler retten Fische aus fast ausgetrocknetem Kanal Mit Keschern im Schlamm: Mitglieder des Angelsportvereins Freiburg versuchen, die letzten überlebenden Fische aus dem fast ausgetrockneten Gewerbekanal zu retten. Nur noch fünf bis sechs Zentimeter Wasser stehen stellenweise in dem Kanal, der normalerweise durchgängig Wasser führt. „Alles ist tot an den Stellen, die ausgetrocknet sind“, sagte der erste Vorsitzende des Vereins, Franz Bühler. Tausende Fische in und um Freiburg seien bereits gestorben. Die verbliebenen Fische werden mit Keschern gefangen und in den Dietenbach umgesetzt, der noch einigermaßen Wasser führt. Dort habe der Verein schon zuvor Fische aus dem Gewerbekanal eingesetzt. Keine einfache Aufgabe: „Die Fische sind noch sehr wendig und schnell – mit dem Kescher ist es gar nicht so einfach, sie zu kriegen“, sagte Bühler. Einen Teil werde man retten, ein Teil werde zurückbleiben. Dass ausgerechnet die aktuelle Stelle im Kanal noch Fische beherbergt, hat einen Grund: Sie liegt im Schatten und kühlt nachts etwas ab. Das habe den Tieren bislang das Überleben ermöglicht. Der Teil des Kanals, auf den die Sonne scheint, ist völlig ausgetrocknet. Ist der Kanal wieder geflutet, kämen erfahrungsgemäß neue Fische hinein. „Die Lage ist wirklich dramatisch“, sagte Bühler. Der Verein hoffe nun auf Regen und sinkende Temperaturen in der kommenden Woche, dann hätten auch die verbliebenen Fische im Kanal womöglich noch eine Chance. Mit Keschern unterwegs: Mitglieder des Angelsportvereins Freiburg. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wetterumschwung zum Wochenbeginn Nach dem Wetterumschwung startet die neue Woche mit Wolken, Schauern und Gewittern. Am Montag werden insbesondere im Süden und Südosten kräftige Schauer und Gewitter erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Im Laufe des Tages ziehen diese allmählich in die Alpen oder nach Tschechien und Polen ab. „Die Hitze ist dann auch dort Geschichte“, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Im Norden und Osten seien ebenfalls Schauer möglich, im Westen, Südwesten und Teilen der Mitte sorge hingegen ein schwacher Hochdruckeinfluss für einen trockenen Sonne-Wolken-Mix. Die Höchstwerte erreichen demnach 20 bis 26 Grad. Auch am Dienstag werde in der Südwesthälfte gebietsweise schauerartig verstärkter Regen erwartet, im Tagesverlauf seien vereinzelt Gewitter möglich. In der Nordosthälfte und vom Breisgau bis zum Hochrhein zeige sich zeitweise die Sonne und es bleibe meist trocken. Im äußersten Südwesten klettere das Thermometer auf bis zu 28 Grad, sonst liege die Höchsttemperatur zwischen 19 und 25 Grad. Am Mittwoch werde bei ähnlichen Temperaturen vor allem quer über der Mitte und im Nordosten schauerartiger Regen erwartet. Bis Donnerstagabend werden insgesamt flächendeckend 10 bis 30 Liter je Quadratmeter Niederschlag erwartet, so Schmid. Im äußersten Süden seien 30 bis 50 Liter möglich, lokal sogar über 80 Liter je Quadratmeter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Quelle: F.A.Z.Artikelrechte erwerben Schlagworte: Empfehlungen Merken USA unter Trump: Wegen „sehr guter Beziehung zu Kim Jong-un“: Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein Trump: Manöver senden unangemessenes und feindseliges Signal an Nordkorea +++ Kolumbien bittet Trump nach Erdbeben um Aussetzung der Zölle +++ Trump sieht sinkende Gewaltkriminalität als Erfolg seiner Politik +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Merken Kapitalmarkttag geplant: Thyssenkrupp baut fleißig um Der Essener Industriekonzern sucht Investoren für seine Stahlsparte. Auf einem Kapitalmarkttag im Herbst will Thyssenkrupp über die Umbaufortschritte informieren. Jonas Jansen Merken Boxen: Prichard Colon stirbt elf Jahre nach Kampf Der frühere Profiboxer Prichard Colon erleidet 2015 nach einem Kampf eine Hirnblutung. Danach lebt er bis zu seinem Tod in einem vegetativen Zustand. Nun ist er gestorben. 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