Loch beim Airport: "Kein Betriebsunfall"
Die Opposition sieht die Verantwortung für die finanziellen Probleme des Flughafens beim Senat und fordert umfassende Aufklärung. Das Problem komme nicht überraschend.
Nach dem Bekanntwerden eines Millionen-Minus beim Bremer Airport hat die Bremer Opposition aus CDU, FDP und Bürger in Wut mit scharfer Kritik am Senat reagiert. Die Fraktionen sehen die Verantwortung bei der Bremer Regierung.
Airport Bremen droht die Insolvenz
Der Flughafen Bremen kämpft mit einem strukturellen Defizit von rund 10 Millionen Euro pro Jahr – einschneidende Maßnahmen stehen offenbar noch bevor.
"Das ist kein Betriebsunfall mehr", sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Wiebke Winter – und führt das Millionen-Loch unter anderem auf mangelnde Kontrolle und politische Führungsschwäche zurück. Sie erwarte eine umfassende Aufklärung, wie ernst die Lage ist und wie es dazu kommen konnte, sagte Winter.
Dem Airport fehlen mindestens zehn Millionen Euro im Jahr
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Bürger in Wut, Sven Schellenberg, beklagt vom Senat im Dunkeln gelassen worden zu sein. Das Problem sei nicht überraschend gekommen. Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Thore Schäck, fordert, dass die Einnahmen gesteigert und die Kosten gesenkt werden.
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Dem Bremer Flughafen fehlen mindestens zehn Millionen Euro jährlich – den Informationen zufolge, die buten un binnen vorliegen, droht im schlimmsten Fall im kommenden Jahr die Insolvenz.