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Lori Chavez-DeRemer: Zahlreiche Vorwürfe gegen Trumps-Ex-Ministerin

Welt

Bericht über zahlreiche Vergehen

Affäre und Stripclub: Vorwürfe gegen Trumps Ex-Ministerin

Von t-online, jaf

Aktualisiert am 05.09.2026 - 11:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Bericht bringt Trumps ehemalige Arbeitsministerin in Bedrängnis. Gegen sie gibt es zahlreiche Vorwürfe.

Die ehemalige US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ist mit schweren Vorwürfen über ihre Amtsführung konfrontiert. Dabei geht es um eine Affäre mit ihrem Leibwächter, Alkohol bei der Arbeit, die Veruntreuung öffentlicher Gelder und das Schaffen eines toxischen Arbeitsumfeldes. Das legt ein offizieller Untersuchungsbericht des Ministeriums offen.

Chavez-DeRemer wurde im vergangenen Jahr von Präsident Donald Trump ins Kabinett berufen, trat aber nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs in diesem Jahr von ihrem Posten zurück.

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Der Bericht zeigt nun pikante Details. So soll Chavez-DeRemer während der Arbeitszeit regelmäßig Champagner, Bourbon und Likör in ihrem Büro getrunken haben. Zudem soll sie Mitarbeiter gedrängt haben, gemeinsam mit ihr zu trinken. Diejenigen, die sich weigerten, soll sie verspottet haben. Einmal besuchte sie offenbar mit ihren Leibwächtern einen Stripclub und zwang ihren Fahrer, einer Tänzerin Geld zuzustecken.

Zu einem der Leibwächter soll Chavez-DeRemer zudem ein "unangemessen enges und unprofessionelles Verhältnis" gepflegt haben. Zwar bestätigten beide die Affäre nicht, Observationen und Hoteldaten sollen allerdings beweisen, dass beide gemeinsam übernachteten.

Außerdem soll Chavez-DeRemer Reisekostenbetrug begangen haben. Mitarbeiter wurden offenbar angewiesen, offizielle Dienstreisen zu konstruieren, die ihr Besuche bei Familie und Freunden ermöglichten. Dabei sollen die Unterkunftskosten in Luxushotels mehrfach die vorgegebenen Richtlinien überstiegen haben.

Darüber hinaus soll sie ihre Angestellten zur Erledigung privater Aufgaben eingesetzt haben. So soll sie ihre persönliche Assistentin während der Arbeitszeit zu sich nach Hause geschickt haben, um ihren Kleiderschrank aufzuräumen, Wäsche aufzuhängen und ihre Kleidung, Schuhe und Handtaschen zu sortieren.

Des Weiteren wirft der Bericht Chavez-DeRemer vor, ein "toxisches, einschüchterndes und erniedrigendes" Arbeitsumfeld geschaffen zu haben.

Chavez-DeRemer hatte die Vorwürfe bereits zuvor zurückgewiesen und sie als "Ablenkungsmanöver und Angriffe auf ihr Privatleben" bezeichnet. Ihr Anwalt Nick Oberheiden erklärte nun: "Der gegenstandslose Bericht bestätigt, dass Ministerin Chavez-DeRemer gegen keine Gesetze verstoßen hat."

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