Löscharbeiten wegen Nacht gestoppt
bgland24-de BGLand Region Bad Reichenhall Schneizlreuth Waldbrand bei Schneizlreuth: Rettungskräfte und Hubschrauber am Mittwochmorgen im Einsatz Von: Marcel Sowa, Tim Niemeyer, Felix Graf Schneizlreuth – Erneuter Brandeinsatz im Gebirge: Am Dienstagabend (4. August) ist am Kranzbergkogel im Landkreis Berchtesgadener Land ein Waldbrand ausgebrochen. Update, 9.10 Uhr: Weitere Informationen von vor Ort Laut einer Sprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land am Ort des Geschehens in Weißbach an der Alpenstraße hat sich der Brand über Nacht nicht ausgebreitet. Momentan sind mehrere Helikopter im Einsatz und im Laufe des Tages sollen die Einsatzkräfte der Feuerwehr vom Boden aus Löschmaßnahmen starten. Dafür laufen derzeit die Vorbereitungen. Das betroffene Gebiet liegt abgelegen im bewaldeten, unwegsamen Gelände. Gebäude sind nicht betroffen, die nächste Straße liegt mehrere Kilometer entfernt. Update, 8.10 Uhr: Landratsamt mit ersten Informationen Auf Nachfrage bestätigte eine Sprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land noch einmal, dass der Einsatz am Mittwochmorgen erfolgreich angelaufen sei. Laut ihr kam zunächst ein Krisenstab zusammen und besprach das weitere Vorgehen, ehe die ersten Einsatzkräfte sich auf den Weg zur Brandstelle machten. Auch die ersten Hubschrauber sind zur Brandbekämpfung im Einsatz. Update, 7.25 Uhr: Einsatzkräfte am Mittwochmorgen zur Brandstelle aufgebrochen Einsatzkräfte sind am Mittwochmorgen bereits von Schneizlreuth aus zur Salarnalm gefahren und steigen von dort zur Brandstelle auf. Derzeit werden Vorbereitungen zur Löschwasserbereitstellung für die Löschhubschrauber getroffen. Unter anderem wurden Faltbehäter für Löschwasser aus Traunstein und Berchtesgaden angeliefert. Aus Schellenberg wurde ein Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung angefordert. Die Bergwacht Inzell ist mit den Fußtruppen zur Einsatzstelle unterwegs, um Feuerwehrkräfte, wenn nötig, sichern zu können. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat sich der Brand nicht dramatisch ausgebreitet. Die Brandursache steht bisher nicht fest. Eine genaue Größenordnung, wie viel Wald betroffen ist, konnte vom Einsatzleiter, Kreisbrandrat Michael Brandl, gegenüber einem BGLand24-Reporter vor Ort ebenfalls noch nicht angegeben werden. Ab 7.30 Uhr kommen nun vorerst zwei Löschhubschrauber aus Österreich zur Brandbekämpfung. Weitere Details folgen im Laufe des Morgens. +++ Dienstag +++ Update, 23 Uhr: Mehrere Hubschrauber für Mittwoch angefordert Mehrere hundert Quadratmeter brennen im steilen Gelände. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Feuerwehr, der Polizei Bad Reichenhall und der Gemeinde Schneizlreuth hervor. Wie die Behörden in ihrer gemeinsamen Erklärung mitteilen, ging der erste Alarm wegen einer sichtbaren Rauchentwicklung am Dienstag (4. August) gegen 17.30 Uhr ein. Eine umgehend gestartete Erkundung mit der Spezialdrohne des Landkreises brachte rasch Klarheit: Am Kranzbergkogel erstreckt sich die Brandstelle über eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern unwegsamen Terrains. Ein sofort angeforderter Polizeihubschrauber leitete noch am Dienstagabend erste Löschwasserabwürfe aus der Luft ein, während sich bodengebundene Kräfte der Feuerwehr durch das extrem schwer zugängliche Areal zur Brandstelle vorkämpften. Kreisbrandrat übernimmt Einsatzleitung Da das Feuer bis zum Abend nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden die Vorkehrungen für den Großeinsatz intensiviert. Nach Ausruf des Artikels 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) betraute das Landratsamt Berchtesgadener Land Kreisbrandrat Michael Brandl offiziell mit der Gesamteinsatzleitung. Unter seiner Führung werden die weiteren Maßnahmen koordiniert. Großaufgebot mit mehreren Löschhubschraubern am Mittwoch Für Mittwoch (5. August) ist die Fortführung der Löscharbeiten geplant; die Vorbereitungen laufen nach Angaben der Behörden bereits auf Hochtouren. Vorgesehen ist insbesondere der parallele Einsatz mehrerer Löschhubschrauber in enger Abstimmung mit den Einheiten von Feuerwehr und Bergwacht am Boden, um die Flammen am Steilhang gezielt einzudämmen. Update, 22 Uhr Brandbekämpfung wird wegen Dunkelheit eingestellt Wie Kreisbrandrat Michael Brandl gegenüber BGLand24.de bestätigte, wird der Löscheinsatz am Dienstagabend aufgrund des schwindenden Tageslichts bald pausiert werden. Die Planungen für die Fortsetzung des Einsatzes am Mittwoch laufen bereits auf Hochtouren. Genaue Angaben über das tatsächliche Ausmaß der vom Feuer betroffenen Fläche im steilen Gelände der östlichen Chiemgauer Alpen konnten am Abend vonseiten der Kreisbrandinspektion noch nicht gemacht werden. Die Polizei war von einer Fläche von 10 mal 20 Metern ausgegangen. Hubschrauber im Löscheinsatz Bis zum Einbruch der Nacht war ein Polizeihubschrauber im ununterbrochenen Einsatz, um Wasser über der schwer zugänglichen Brandstelle im Gemeindegebiet von Schneizlreuth abzuwerfen. Am Mittwochmorgen soll der Kampf gegen die Flammen am Berg wieder aufgenommen werden. Update, 21.36 Uhr Polizei gibt mehr Details bekannt Wie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber BGLand24.de zur Auskunft gab, sei wohl nach ersten Informationen eine Fläche von 10 mal 20 Metern von dem Brand betroffen. Angaben von vor Ort waren zuvor von einer Fläche von 1000 Quadratmetern ausgegangen. Neben dem Löschhubschrauber seien die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, die Bergwacht sowie die Feuerwehr im Einsatz, hieß es vonseiten des Polizeipräsidiums weiter. Update, 21.06 Uhr Wohl 1000 Quadratmeter Fläche betroffen Laut ersten Informationen von vor Ort soll bei dem Waldbrand offenbar eine Fläche von gut 1000 Quadratmetern betroffen sein. Waldbrand bei Schneizlreuth ausgebrochen Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Bad Reichenhall erstreckt sich der Brand am Kranzbergkogel im Gemeindegebiet von Schneizlreuth. Das teilten die Beamten auf Anfrage von BGLand24.de mit. Um das Feuer in dem schwer zugänglichen Areal schnell einzudämmen, befindet sich ein Polizeihubschrauber im aktiven Löscheinsatz. Der Helikopter nimmt gezielt Wasser auf und wirft es über der Brandstelle am Berg ab. Bergwacht und Feuerwehr gemeinsam im Einsatz