DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold -0,33 % 4.025,00 USD 00:23:04 Silber -0,66 % 53,99 USD 00:23:06 Brent -0,41 % 110,29 USD 00:23:13 WTI -0,34 % 101,41 USD 00:23:39 Bitcoin -0,12 % 79.925,32 USD 00:33:53 EUR/USD -0,40 % 1,11760 USD 00:33:44 EUR/GBP +0,04 % 0,83740 GBP 00:33:54 EUR/CHF +0,51 % 0,92470 CHF 00:33:54 EUR/JPY +0,24 % 176,015 JPY 00:33:56

"Lucky Strike"-Konzern BAT streicht Tausende Stellen

Wirtschaft

British American Tobacco (BAT) will ein Fünftel seiner Stellen abbauen. ​Etwa 5500 Jobs fielen komplett weg, kündigte der Anbieter von »Lucky Strike«- ‌und »Camel«-Zigaretten am Montag an. Weitere 3500 Arbeitsplätze würden an Dienstleister wie Accenture ausgelagert. »Wir bauen eine zukunftsfähige Organisation auf, die agiler ist, disziplinierter auf die Kosten achtet und sich auf Technologie stützt«, erläuterte BAT-Chef Tadeu Marroco laut einer Mitteilung am Montag. Neben einem Stellenabbau sollen auch strategische Partnerschaften dazu beitragen. Das Gesamtpaket soll nach Angaben des Tabakkonzerns bis 2028 zusätzliche jährliche Einsparungen in Höhe von umgerechnet 695 Millionen Euro einbringen.

Nur Beschäftigte außerhalb der USA betroffen

Betroffen sind den Angaben zufolge ​ausschließlich Beschäftigte außerhalb des weltweit wichtigsten Marktes für BAT, der USA. Zunächst blieb ⁠unklar, ⁠wie viele der deutschen Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen. Das Unternehmen führt sein Deutschlandgeschäft von Hamburg aus. Zudem betreibt ‌es in Bamberg ein Werk für Stopf- ​und Drehtabak.

BAT ‌habe im Februar zwar angekündigt, dass das geplante Sparprogramm zu einem Stellenabbau führen könnte, schrieb Analyst Pallav Mittal von der Barclays Bank. Der Umfang der Streichungen habe ‌Anleger jedoch überrascht. BAT-Aktien fielen in London zeitweise um knapp zwei Prozent. Die Papiere haben sich in den ‌vergangenen Jahren im Vergleich ​zu den meisten Wettbewerbern ‌unterdurchschnittlich entwickelt.

BAT hat in vielen seiner Märkte mit einer sinkenden Nachfrage nach traditionellen Zigaretten zu kämpfen und muss gleichzeitig in nikotinhaltige Alternativprodukte investieren. Wie ihr Konkurrent Philip Morris International Inc. wollen die Briten mehr als die Hälfte ihrer Erlöse mit alternativen Nikotinprodukten wie Vuse-E-Zigaretten und Velo-Nikotinbeuteln erzielen.

Der Absatz von Zigaretten – der klassischen ‌Gewinnstütze – ​geht weltweit zurück. Das BAT-Geschäft mit Ersatzprodukten wie E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln bleibt hinter der ​Konkurrenz zurück.

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