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Luftangriffe auf den Iran, Revolutionsgarden attackieren Ziele in Golfstaaten

Allgemein

Das zuständige Zentralkommando erklärte, man habe die militärischen Fähigkeiten des Landes weiter schwächen wollen, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren.

Zudem solle Teheran zur Wiederöffnung der Meerenge gezwungen werden.

Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen unter anderem in der Hafenstadt Bandar Abbas sowie in Isfahan und Chabahar. In der Nähe des Kernkraftwerks Buschehr seien die Luftverteidigungssysteme aktiviert worden.

Die iranischen Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben mit Gegenangriffen auf US-amerikanische Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. Präsident Peseschkian hatte zuvor erklärt, sein Land befinde sich in einem "vollumfänglichen Krieg" mit den USA.

Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

Derweil wurde in der Straße von Hormus erneut ein Tanker angegriffen. Das Frachtschiff sei vor der Küste des Omans von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach knapp 15 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Limah.

Erst am Vortag war vor der Küste des Landes ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang seiner eigenen Küste nehmen. Der Konflikt um die Meerenge ist einer der Gründe, warum die Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran derzeit wieder eskalieren.

Weiterführende Informationen

Die wichtigsten Entwicklungen gibt es auch in unserem Newsblog zur Lage im Nahen Osten.

Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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