Luxemburg-Rundfahrt: Mathieu van der Poel mit unglaublichem Soloritt
Während die Zeitfahr-Spezialisten in Montreal am Sonntagabend um WM-Gold kämpfen, präsentierte sich der belgische Klassiker-Experte bereits in herausragender Form vor dem Straßenrennen, das am nächsten Sonntag in der kanadischen Metrolpole starten wird. Nach einem 175 Kilometer langen Solo gewann van der Poel den Abschlusstag in Luxemburg, es war der längste Sieg im Alleingang seit der Jahrtausendwende.
Van der Poel fast zu 99 Prozent vorne
Was diesen Husarenritt noch außergewöhnlicher machte: Die Etappe war nur 177 Kilometer lang, van der Poel verbrachte also sage und schreibe 98,9 Prozent des gesamten Rennens alleine an der Spitze. Am Ende hatte er 1:04 Minuten Vorsprung auf Mikkel Honoré, der Gesamtsieg ging an Davide Piganzoli, der das Finale als Vierter beendete. Es war bereits der dritte Rundfahrtsieg für den Italiener - doch das ging in der Show von van der Poel unter.