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Mächtig Ärger im Team: Ferrari-Chef sauer auf Hamilton

Sport

+++Jetzt LIVE: Lars Klingbeil zum Rücktritt von Bärbel Bas

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Die Krise kann nicht mal Kim Kardashian (45) überstrahlen. Der US-Superstar schaute am Wochenende beim Großen Preis von Singapur vorbei, verfolgte den Sprint am Samstag und das Rennen am Sonntag aus der Ferrari-Garage ihres Freundes Lewis Hamilton (41).

Aber ausgerechnet der Siebenfach-Weltmeister der Formel 1 sorgt für mächtig Ärger im Team. Grund: Er hat sich einer Teamorder widersetzt, die Aufforderung zum Reifenwechsel einfach ignoriert. Und landete deshalb am Ende nur auf Rang 6.

Hamilton war von Startplatz 3 auf Medium-Reifen ins Rennen gegangen. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellte. In Runde 18 kam der Brite in die Box und bekam Soft-Schlappen aufgezogen. Dass die nicht bis zum Ende des Rennens reichen würden, war allen klar.

In Runde 40 kam dann plötzlich die Gelegenheit zum zweiten Reifenwechsel. Lance Stroll (27) hatte seinen Aston Martin mit einem Kupplungs-Schaden abgestellt, woraufhin das virtuelle Safety Car angezeigt wurde.

Aber Hamilton fuhr einfach weiter, ignorierte auch die Warnung seines Renningenieurs Carlo Santi (52). Der hatte gefunkt: „Uns fehlen sechs Runden, um die Ein-Stopp-Strategie umzusetzen.“

Die Folge: Hamiltons Reifen bauten am Ende des Rennens ab, er musste in den letzten Runden noch drei Fahrer vorbeiziehen lassen.

Formel 1: Hamilton widersetzt sich Teamorder

Gleich nach der Zielflagge entschuldigte sich Hamilton per Funk beim Team: „Es tut mir leid. Ich habe heute entschieden und diese Entscheidung hat uns Punkte gekostet.“

Wegen eines Schwächeanfalls sagte er die folgenden Medienrunden ab, gab aber später am Abend noch ein längeres Statement heraus. Darin heißt es: „Die Lektion, die ich heute gelernt habe, war schmerzhaft. Ich habe eine Entscheidung getroffen und damit falsch gelegen. Dafür übernehme ich die Verantwortung. Ich entschuldige mich beim Team für die verlorenen Punkte.“

Sein Teamchef Fred Vasseur (58) ist trotzdem sauer auf seinen Star. Der Franzose: „Wir waren auf der Strecke auf Platz 2 und 3. Wir haben an beide Autos gefunkt: ‚Kommt hinter dem virtuellen Safety Car in die Box‘. Einer von meinen Jungs sagte: ‚Nein, ich bleibe lieber draußen.‘ … oder er hat das nicht gesagt, er meinte: ‚Ich habe die Boxeneinfahrt verpasst.‘“

Und weiter: „Wir haben Lewis gesagt, dass er an die Box kommen soll. Aber er hat sich entschieden, nicht zu stoppen. Sonst wären wir auf Platz 2 und 3 ins Ziel gekommen.“

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